Bd. 21: Alltag und Recht im Handwerk der Frühen Neuzeit, Schmiede, Wagner, Schlosser und andere Eisen verarbeitende Handwerke in Stadt und Land Salzburg

Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg Band 21
Band 21 Umschlag
Alltag und Recht im Handwerk der Frühen Neuzeit (Umschlag)

Im 21. Band der „Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg“ setzt sich Birgit Wiedl mit den beiden größten Eisen verarbeitenden Handwerkszweigen, den Hufschmieden und Schlossern, aber auch kleineren Gewerben wie Wagner, Messerschmiede und Büchsenmacher auseinander.
Sie schildert die rechtlichen Grundlagen sowie das Alltagsleben der Handwerker, ihrer Gesellen und Familien, beleuchtet die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung der einzelnen Handwerkszweige und auch das Spannungsfeld Erzbischof – Stadt – Zünfte. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den bisher nur wenig erforschten Landzünften, die ab dem ausgehenden 17. Jahrhundert entstanden und großteils anderen Spielregeln folgten als die städtischen Organisationen. Gerade die Vielfalt der Landzünfte widerspricht der verbreiteten Ansicht vom „Verfall“ der Zünfte in dieser Zeit. Ein weiteres zentrales Thema des neuen Buches ist die sich entwickelnde eigenständige Kultur der Handwerksgesellen.

Die Autorin – Mag. Dr. Birgit Wiedl, MAS
Studium der Geschichte und Deutschen Philologie an der Universität Salzburg, Magisterium 1993, Promotion 2002, Dissertation über Handwerksgeschichte der Frühen Neuzeit. Absolventin des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 1998. Unterrichtstätigkeit für die American Heritage Association, Archivbetreuung für das Museumsquartier Wien. Seit 2000 Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten.

Verfasser: Birgit Wiedl
Verlag: Stadtgemeinde Salzburg, Salzburg 2006
Sprache: Deutsch
Details: 320 Seiten , 37 SW- Abbildungen
ISBN: 3-900213-03-8
Preis: € 27.5

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