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Gewalterfahrungen und Übergriffe gehören für viele Frauen in Österreich leider zum Alltag. Statistisch gesehen wird jede 5. Frau ab ihrem 15. Lebensjahr zumindest einmal im Leben übergriffg be- oder misshandelt. Jede 3. Frau hat eine Form von sexueller Belästigung erfahren. Jede 7. Frau ist von Stalking betroffen. Monatlich werden in Österreich drei Frauen ermordet – in den meisten Fällen durch den Lebensgefährten/Ehepartner in oder nach einer Trennungssituation.
Das Frauenbüro der Stadt Salzburg macht sich seit 25 Jahren gegen sexuelle Belästigung und unerwünschte Übergriffe stark, denn Belästigung ist in keiner Weise und unter keinen Umständen tolerabel.
Zur Bekämpfung von sexuellen Übergriffen gibt es Maßnahmen auf mehreren Ebenen. Das Wichtigste dabei: Frauen und Mädchen haben immer das Recht ‚NEIN‘ zu sagen und ihre Grenzen klar zu machen. Ziel ist es, dass sich alle Frauen und Mädchen in der Stadt Salzburg gut und sicher fühlen – in allen Lebenssituationen, egal ob privat oder beim Ausgehen. Wenn es aber zu Übergriffen kommt, ist es wichtig, dass Betroffene rasch Hilfe und Unterstützung finden.
Der rechtliche Rahmen wurde wesentlich verbessert: die Strafrechts-Reform aus dem Jahr 2015, stellt den Tatbestand der „Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung“ unter Strafe. Mit dieser Reform ist es gelungen, die Forderung „Vergewaltigung verurteilen – ein NEIN muss genügen“ – eine Kampagne und Petition auf Initiative des Frauenbüros der Stadt Salzburg – rechtlich zu verankern.