Sommerkino 2022

Kein Sommer ohne Sommerkino! Wir freuen uns, euch heuer gleich an sechs Abenden kostenlosen Filmgenuss anbieten zu können. Als Locations haben wir den bewährten Volksgarten und den Salzachsee ausgewählt.

Termine und Filme:

  • 12.07.2022 Salzachsee: Die beste aller Welten
    (mit Regisseur Adrian Goiginger vor Ort!)
  • 19.07.2022 Volksgarten: Austria 2 Australia
  • 26.07.2022 Salzachsee: mid90s
  • 02.08.2022 Volksgarten: Ich bin dein Mensch
  • 09.08.2022 Volksgarten: Die Dohnal
  • 16.08.2022 Volksgarten: Gegen den Strom

Die beste aller Welten

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2017 ‧ Drama ‧ 1 h 43 min

Die beste aller Welten ist ein Spielfilm von Adrian Goiginger aus dem Jahr 2017. Die Premiere der österreichisch-deutschen Koproduktion erfolgte am 11. Februar 2017 im Rahmen der Berlinale 2017, wo der Film mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet wurde.

Helga ist eine Mutter, die mit einem Drogenproblem zu kämpfen hat. Sie versucht die Sucht vor ihrem siebenjährigen Sohn Adrian weitestgehend zu verheimlichen. Der Junge hat tatsächlich keine schlechte Kindheit. Er ist ein ehrgeiziger Schüler und kommt auch mit dem Lebensgefährten seiner Mutter gut zurecht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, wie lang seine Mutter ihr Geheimnis vor der Außenwelt verbergen kann.

Austria 2 Australia

Eine unglaubliche Reise mit dem Fahrrad
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18.000km | 19 Länder | 11 Monate

Diese Reise erzählt die Geschichte von zwei Jungs, die entweder mutig oder einfach nur naiv genug sind, um alles zurückzulassen, um die Welt zu erkunden.
Heraus aus der vertrauten Umgebung, hinein ins größte Abenteuer ihres Lebens. Wie werden ihnen die Fremden dort begegnen? Werden sie von dieser Odyssee verändert zurückkehren?

mid90s

7. März 2019 Im Kino / 1 Std. 24 Min. / Drama, Komödie

Los Angeles in den 90er Jahren: Der 13-jährige Stevie (Sunny Suljic) wächst in einer Zeit auf, in der Skateboarden als sportliche Revolution gilt und Jungs mit Mixtapes ordentlich Punkte bei ihrer Angebeteten machen können. Wenn er sich nicht gerade mit seiner alleinerziehenden Mutter Dabney (Katherine Waterston) zofft, zockt er mit seinen Freunden „Street Fighter II“ und hört die Musiksammlung seines großen Bruders rauf und runter. Als sich Stevie mit den Jungs vom örtlichen Skaterladen anfreundet, eröffnet sich ihm mit verbotenen Partys, Mädchen-Bekanntschaften, Ärger mit der Polizei und natürlich Skaten eine völlig neue Welt. Obwohl der etwas ältere Ruben (Gio Galicia) und seine Kumpel aus dem Skateshop alles andere als ein guter Umgang für Stevie sind, befreit er sich durch diese Bekanntschaft aus der Umklammerung seiner Mutter und der Tyrannei seines brutalen Bruders, und fühlt sich fortan unbesiegbar. Doch irgendwann bekommt die Illusion Risse und er stellt fest, dass auch seine neuen Idole Fehler machen und hinfallen...

Ich bin dein Mensch

1. Juli 2021 Im Kino / 1 Std. 45 Min. / Romanze, Sci-Fi, Komödie, Drama

Obwohl Alma (Maren Eggert) wenig davon hält, erklärt sie sich bereit, für die Ethikkommission einen Bericht zur Frage abzugeben, ob man humanoide und kaum vom Menschen zu unterscheidende Roboter in Deutschland zulassen soll, und am dafür nötigen Experiment teilzunehmen. Denn für ihre Forschung am renommierten Berliner Pergamonmuseum kann sie die ihr im Gegenzug in Aussicht gestellte Förderung dringend brauchen. Obwohl Liebe das Letzte ist, was sie aktuell im Leben zwischen viel Arbeit, einer gescheiterten Beziehung und der Sorge um ihren dementen Vater braucht, nimmt sie so den Partnerschafts-Roboter Tom (Dan Stevens) bei sich auf. Eigentlich will Alma Tom nur in die Ecke stellen, um weiter ungestört ihrem Alltag nachgehen zu können. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Tom ist darauf programmiert, der perfekte Partner für sie zu sein und sie dazu zu bringen, sich in ihn zu verlieben...

Basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Emma Braslavsky.

Die Dohnal

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Die Geschichte und die Geschichten der Frauen wurden über Jahrhunderte unterdrückt, nicht erzählt, vergessen…

Johanna Dohnal war eine der ersten Feministinnen in einer europäischen Regierung, sie war Staatssekretärin und Frauenministerin. 1995 ist man die österreichische Frauenministerin Johanna Dohnal endlich losgeworden. Sie war Sand im Getriebe und unbequem.

DIE DOHNAL setzt der Ikone dieser österreichischen Politik ein Denkmal und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen.
Wir finden uns in ihr wieder, in ihren Kämpfen, ihren Siegen, ihrem Scheitern. Ein Film gegen das Vergessen und für eine gleichberechtigte Zukunft. Eine internationale Studie bescheinigt Österreich im Jahre 2017 erst in 170 Jahren Gendergerechtigkeit zu erreichen. Zur gleichen Zeit entwickelt sich eine neue österreichische Frauenbewegung.

Gegen den Strom

Halla (Halldóra Geirharðsdóttir) lebt in Island, ist 50 Jahre alt und gibt sich nach außen hin als eine Frau, die ein ruhiges Leben führt. In Wahrheit führt sie hinter dieser Fassade des Anstandes jedoch einen leidenschaftlichen Kampf als Umwelt-Aktivistin. Ihr Gegner ist dabei die lokale Aluminium-Industrie, gegen die sie zuerst mit Vandalismus und schließlich sogar mit Sabotage vorgeht. Als ihre schonungslosen Aktionen erste Früchte des Erfolgs tragen und die Verhandlungen zwischen Regierung und Investoren unterbrochen werden, mischt sich allerdings ihr Privatleben in ihre Existenz als Guerilla-Kämpferin ein: Sie darf endlich ein Kind adoptieren und ihre neue Tochter wartet in der Ukraine schon auf sie. Also beschließt Halla, ihr Dasein als wehrhaftes Phantom mit einem letzten großen Ding zu beenden, bevor sie Mutter wird.