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Wirtschaft & Umwelt
 
Subventionen/Förderungen

Förderung Film / digitale Medien / Medienkunst

Film-, digitale Medien und Medienkunst

Es gelten die gültigen Subventionsrichtlinien der Landeshauptstadt Salzburg

Gefördert werden ausschließlich künstlerische Produktionen von Einzelpersonen, Arbeitsgemeinschaften, Vereinen und Produzent*innen. Kommerziell orientierte Filme, das bedeutet, auf Gewinn ausgerichtete Produktionen (Auftragsproduktionen, Industrie-, Werbe- oder Imagefilme), TV Produktionen und reine Amateurfilme aus dem privaten Bereich können nicht berücksichtigt werden.

Ein Schwerpunkt der Filmförderung durch die Stadt Salzburg liegt im Bereich der Nachwuchsförderung. Dadurch soll der Einstieg in das professionelle Filmschaffen erleichtert werden. Filmische Projektvorhaben, die im Rahmen einer Film- oder Medienausbildung hergestellt werden, können im Rahmen einer festgesetzten Summe nur gefördert werden, wenn es sich um einen Abschlussfilm (künstlerisches Diplom-, Bachelor- und Masterstudium) mit besonderer künstlerischer Qualität handelt. (Details unter Pkt. 6.8.). Übungsfilme oder Semesterprojekte im Rahmen einer Ausbildung werden nicht gefördert.

Neben der freien Filmförderung werden auch filmkulturelle Einrichtungen, soweit dies budgetär vorgesehen ist, finanziell unterstützt. Wenn eine Jahresförderung gewährt wird, können einzelne Projekte des Vereins nicht gesondert gefördert werden.
Dokumentationen bereits geförderter Projekte, wie Theater- oder Tanzevents, Ausstellungen, etc. werden keine nochmaligen Förderungsmittel zuerkannt. Die dafür erforderlichen Summen sind beim Basisprojekt zu veranschlagen.

Das Förderansuchen ist in schriftlicher Form mittels der dafür vorgesehenen Formulare und mit den erforderlichen Projektunterlagen zu stellen. Das Antragsformular kann auf dem Kulturportal der Stadt Salzburg http://kultur.stadt-salzburg.at im Bereich „Kulturservice und Förderungen“ heruntergeladen werden oder bei der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen beantragt werden. Die Förderungsentscheidung wird schriftlich mitgeteilt, jedoch nicht begründet. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

6. Fördermöglichkeiten

6.1. Projekt-/Stoffentwicklung für Dokumentar-, Kurz- und Langspielfilme (Konzepterstellung, Recherche, Sequenzen/Videonotizen). Als inhaltliches Ergebnis ist ein drehfertiges Konzept vorzulegen. Anträge müssen vor Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Kurzbeschreibung des Inhalts
Referenzmaterial (DVD oder download / link)
realistische Kostenkalkulation
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel).

6.2. Drehbuchentwicklung = die Entwicklung eines Drehbuches für Lang- und Kurz-(Spiel-Filme aus einem Treatment). Als inhaltliches Ergebnis ist ein drehfertiges Buch vorzulegen.
Anträge müssen vor Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Kurzbeschreibung des Inhalts
Treatment
LOI einer Produktionsfirma – falls bereits vorhanden
realistische Kalkulation der Aufwendungen für die Entwicklung des Drehbuches
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel).


6.3. Herstellungsförderung für Dokumentar- und Spielfilme, deren Einsatz bei Filmfestivals und/oder die Distribution im Kino bzw. auf sonstigen Verbreitungswegen vorgesehen ist.
Anträge müssen vor Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion (fertiger Film als DVD oder download / link) vorzulegen. Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Verwertung zu machen.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Begleitschreiben inkl. Kurzbeschreibung des Inhalts / Synopsis
bei Spielfilmen – Drehbuch
Regie Statement
realistische Kostenkalkulation
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel)
Zeitplan
Drehplan
Filmografie des/der Antragstellers/in
Referenzfilme

Gefördert wird pro Film in einer Höhe von 5-10 % der Gesamtherstellungskosten, jedoch max. € 10.000,--. Eine weitere Förderung des Projektes (Entwicklung, Postproduktion, Verwertung) ist ausgeschlossen.

6.4. Projektförderung für Experimental-, Avantgarde und Animationsfilme. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion des Produktes (DVD oder download / link) vorzulegen. Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Verwertung zu machen.
Anträge müssen vor Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Projektbeschreibung
Zeitplan für die Umsetzung
Referenzmaterial (DVD oder download / link)
realistische Kostenkalkulation
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel).

6.5. Projektförderung für Medienkunst- und transmediale Projekte. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion (DVD oder download / link) vorzulegen. Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Verwertung zu machen.
Anträge müssen vor Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Beschreibung des Projektes
Zeitplan für die Umsetzung
realistische Kostenkalkulation
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer
öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel)
kurze Dokumentation bisheriger künstlerischer Arbeiten

6.6. Postproduktionsförderung.  Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion(DVD oder download / link) vorzulegen. Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Verwertung zu machen.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
inhaltliches Konzept
Rohschnitt des Films
realistische Kostenkalkulation der Postproduktion im Rahmen der Gesamtkosten
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel)

6.7. Verwertungs- und Verbreitungsförderung (Teilnahme an intern. Filmfestivals, öffentliche Präsentationen).

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Filmexemplar (DVD oder download / link)
Kostenkalkulation der Verwertungsmaßnahmen
Finanzierungsplan (unter Anführung aller beantragten und zugesagten Mittel anderer öffentlicher Förderstellen, sonstiger Sponsoren und der eingebrachten Eigenmittel)
Angaben zur Verwertung insbesondere in Salzburg. Bei Festivalteilnahmen sind nach Abschluss der Festivalverwertung eine Liste der Festivals, zu denen der Film eingeladen wurde sowie eine Aufstellung der erhaltenen Preise zu übermitteln.

6.8. Projektförderung für studentische Abschlussarbeiten einer Film- und Medienausbildung mit besonderer künstlerischer Qualität.
Eine Projektförderung in Höhe von maximal € 3.000,-- kann für studentische Abschlussarbeiten (künstlerische Diplom-, Bachelor- und Masterarbeit) beantragt werden. Als inhaltliches Ergebnis ist eine Endversion der Produktion (DVD oder download / link)
vorzulegen. Vor Einreichung des Förderansuchens ist ein verpflichtendes Vorgespräch mit der Förderstelle zu führen. Anträge müssen vor Projektbeginn eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich.

Es sind folgende Unterlagen einzureichen
Vollständig ausgefülltes Antragsformular
Kurzbeschreibung des Inhaltes
Treatment
realistische Kostenkalkulation der für das Projekt aufzuwendenden Mittel Finanzierungsplan inkl. Eigenmittelanteil des/der Antragstellers/in
Bestätigung der künstlerischen Qualität durch die fachliche Betreuung der Ausbildungsstätte

6.9. Arbeitsstipendien Film – jährlich max. 5 Stipendien
Für die Phase der Projektfindung und –entwicklung in einem sehr frühen Stadium stehen im allgemeinen kaum oder nur begrenzt Fördermittel zur Verfügung, da diese Projekte meist die Kriterien für eine Projektentwicklungsförderung noch nicht erfüllen. Durch die Vergabe der Arbeitsstipendien sollen daher junge Filmschaffende in dieser Phase unterstützt werden, um eine Idee zu einem filmischen Grundkonzept entwickeln zu können, um dieses für weitere Förderschritte vorzubereiten.
Die Anzahl der zu vergebenden Stipendien richtet sich nach den jährlich verfügbaren budgetären Mitteln, ist jedoch mit maximal 5 Stipendien jährlich begrenzt. Die Auszahlung erfolgt monatlich.

Laufzeit: 1 bis maximal 3 Monate (pro Monat € 1.500) – basierend auf der eingereichten Dimension des Projektes.

Einzureichen ist ein ausgefülltes und unterzeichnetes Ansuchen sowie nachfolgende Unterlagen.
Kurzbeschreibung des Projektes
Begleitschreiben
Begründung der Antragshöhe / beantragte Laufzeit des Stipendiums
Rohkonzept auf 2 bis 3 Seiten A4
Lebenslauf mit künstlerischem Werdegang, DVD (download / link) des letzten Films
Aktuelle Berufstätigkeit des/der Antragstellers*in
Liste der Festivals, auf denen bisherige Filme gezeigt wurden.

Bewerbungsvoraussetzung:
1. der/die Antragsteller*in ist entweder in der Stadt Salzburg geboren (Nachweis) oder

2. hat in der Stadt Salzburg oder im Zentralraum um die Stadt seinen Wohnsitz bzw.
ausgewiesenen Lebensmittelpunkt (Nachweis).

Im Sinne der intendierten Nachwuchsförderung ist eine Bewerbung bis zum vollendeten 35. Lebensjahr möglich. Ein Arbeitsstipendium kann nur beantragt werden, wenn im selben Zeitraum kein anderes, von der Stadt Salzburg gefördertes Filmvorhaben durchgeführt wird und laufende Projekte abgeschlossen sind oder als Rohschnitt (DVD oder download / link) in der Abteilung aufliegen. Produktionsfirmen sind bei diesem Stipendium von der Förderung ausgeschlossen, ebenso Projekte, die von Studierenden an einer Film- oder Kunsthochschule entwickelt werden.

Mit der Förderung wird allein der zeitliche Aufwand der Einzelperson finanziert. Dieser muss durch Belege nicht nachgewiesen werden. Die exakte Bemessung der Förderungshöhe (Monate) hängt vom Aufwand für das geplante Projekt (Laufzeit in Minuten, Experimental-, Animations-, Dokumentar- oder Spielfilm) ab.
Als Ergebnis ist ein Konzept spätestens drei Monate nach Ablauf der gewährten Stipendiums-Laufzeit abzugeben. Für einen 90-minütigen Dokumentarfilm ein 10-seitiges Grundkonzept (für kürzere Arbeiten aliquot geringere Seitenanzahl), für einen 90-minütigen
Spielfilm ein 10-seitiges Treatment (für kürzere Arbeiten adäquat weniger Seiten), für 90-minütige Animations- und Avantgardefilme ein 10-seitiges Grundkonzept – für kürzere Arbeiten aliquot geringere Seitenanzahl.

Einreichungen sind bis 31. Juni des laufenden Jahres möglich.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet der Fachbereich Film, digitale Medien und Medienkunst innerhalb der Magistratsabteilung 2/00, Kultur, Bildung und Wissen.
Die Entscheidung wird schriftlich mitgeteilt. Ablehnungen werden nicht begründet.

Für Rückfragen:

Mag.a Martina Greil
martina.greil@stadt-salzburg.at

  • zu beachten

    Anlaufstelle für die städtischen Förderungen in den Bereichen Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft, Sport etc. sind die MitarbeiterInnen der MA 2 - Kultur, Bildung und Wissen.

    Die Ansuchen um Förderung werden vom Amt geprüft und für die Entscheidung durch den/die Ressortverantwortliche/n,  Kulturausschuss , Stadtsenat oder Gemeinderat aufbereitet.  

    Grundsätzlich kann jederzeit angesucht werden, doch ist zu berücksichtigen, dass vorallem für neue Projekte und größere Summen in der Regel längere Vorlaufzeiten einzurechnen sind, da ohne budgetäre Vorsorge Mittel nur in beschränktem Ausmaß zur Verfügung stehen.

    Ab einem erwünschten Beitrag in der Höhe von EUR 1.000,-- sind für Ansuchen verbindlich die aufgelegten Formulare zu verwenden. Die Verwendung jeder gewährten Förderung ist durch eine Abrechnung zu belegen.

    Die benötigten Formulare können Sie sich hier downloaden. Es ist von Vorteil, die Formulare vollständig auszufüllen und gegebenenfalls durch die Beilage von Unterlagen zu erläutern. Bitte geben Sie auch einen kompetenten Ansprechpartner für Rückfragen an.

    Sie können die hier angebotenen pdf-Formulare direkt ausfüllen, abspeichern, diese dann ausdrucken, unterschreiben und ans zuständige Amt senden. Es wird für alle Formulare an einer für Sie komfortableren Lösung mit Onlineformularen im Rahmen der Weiterentwicklung von E-Government-Anwendungen gearbeitet.

Noch Fragen?

Stand: 6.11.2019, Martina Greil