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Salzburger Künstler*innen im artists-in-residence program

Salzburger Künstler*innen im artists-in-residence program 2020

Die Abteilung Kultur, Bildung und Wissen der Stadt Salzburg hat im Rahmen des artists-in-residence program AIR für bildende Künstler*innen 2020 Arbeitsaufenthalte im Ausland ausgeschrieben. Eine Jury bestehend aus Veronika Hitzl (Galerie Eboran), Markus Kircher (Künstler) und Martina Greil (AIR Stadt) hat die Salzburger Künstler*innen ausgewählt, die wir hier mit ihren eingereichten Konzepten kurz präsentieren.

Cornel ENTFELLNER_Dresden
In Dresden will der Künstler die Geschichte der Druckgrafik als Ausgangspunkt seiner Ideenvervielfältigung nehmen. Im Sinne von Kunst als sozialer Plattform zwischen Sprache und Politik geht es ihm um Vernetzung und die Beschäftigung mit verschiedenen grafischen Techniken in einem politischen Kontext.

Simona LEDL_Vantaa
Das Arbeitsvorhaben der Künstlerin geht von der Auseinandersetzung mit dem Konzept von Gemeinsamkeit und kollektiver Wahrnehmung aus. Nach der Erforschung des unbekannten Lebensraumes sollen verschiedene Eindrücke und Motive visuell umgesetzt werden. Die Jury sieht im Aufenthalt in Finnland für die junge Künstlerin ein Potential für ihre künstlerische Weiterentwicklung.

Agustin CASTILLA-ÁVILA_Minnesota_Anderson Center
Das Arbeitskonzept des Künstlers vereint Musik und deren Visualisierung mittels Notationsgrafik. Der Aufenthalt im Anderson Center, einer Künstler*innen Kolonie für Musik, Bildende Kunst und Literatur kann dem Künstler die Möglichkeit für einen gegenseitigen künstlerischen Austausch sowie eine interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeit bieten..

David FISSLTHALER_Virginia_VCCA
Der Künstler will den Aufenthalt nutzen, mittels multimedialer künstlerischer Installationen den Fokus auf soziale, ökologische und ökonomische Themenbereiche zu legen. Die temporäre Verortung in den USA bietet ausreichend Gelegenheit die amerikanische Gesellschaft und deren Entwicklung kritisch zu hinterfragen.

Vincent FORSTENLECHNER_Meran
Die Umsetzung des Arbeitsprojektes zur Thematik der Raumgestaltung von Nutzungs-räumen anhand von Erholungsgebieten und von Tourismus-Infrastruktur erscheint der Jury für einen Aufenthalt in Meran mehr als passend. In seiner künstlerischen Auseinander-setzung will er den Konflikt bei der Nutzung bzw. Erhaltung von Erholungs- und Naturräumen thematisieren.

Stefan KREIGER_Budapest
Ausgehend von der dynamischen Kombination von barocker und futuristischer Bildgebung bei Stefan Kreiger sieht die Jury viel Potenzial für die künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt Budapest, der ungarischen Gesellschaft und der aktuellen kulturellen Situation in unserem Nachbarland.

Stand: 11.12.2019, Martina Greil