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2009 / Armin Senser

Bild vergrößernArmin Senser; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Armin Senser; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Das H.C. Artmann-Literaturstipendium 2009 erhielt der Schweizer Lyriker Armin Senser, der 1964 in Biel geboren wurde. Er lebt seit 2000 in Berlin. Zunächst als Architekt tätig, studierte er dann Philosophie und Literaturwissenschaft. Nach Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien legte Senser mit „Großes Erwachen“ (Hanser, 1999) den ersten Gedichtband vor, 2003 folgte der Band „Jahrhundert der Ruhe“, im Frühjahr 2007 „Kalte Kriege“. Für seine Werke wurde Senser bisher u.a. mit dem Petrarca Stipendium, dem New York Stipendium Kanton Bern, dem Stipendium Akademie Schloss Solitude, dem Berliner Senatsstipendium, mit Buchpreisen des Kanton Bern und dem Lyrikpreis des Literarischen Kolloquiums Berlin ausgezeichnet.

Armin Senser sei ein „metaphysischer Lyriker“, sagt der Schriftsteller Norbert Niemann über den Dichter: „Senser stürzt sich schreibend in den Abgrund der Zeit. Die Sprache ist sein Flug- und Echogerät“. An den Abgrund der Zeit wagt er sich mit einem ironischen Augenzwinkern und überspringt ihn poetisch leichtfüßig. Neben Publikationen in Zeitschriften und Anthologien sind bei Hanser die Lyrikbände „Großes Erwachen“ (1999), „Jahrhundert der Ruhe“ (2003) und „Kalte Kriege“ (2007) erschienen.
„Zwischen nah und fern neigen / die Dinge doch zu einem Quantum an Eigensinn und wichtig / scheint, es ihnen zu gönnen“.

Stand: 21.4.2011, Verena Braschel