Menschen mit Behinderung

Bescheide in 'Leicht Lesen'

Fast alle Bescheide stellen Standardmuster dar.
Diese vom ursprünglichen C2 Niveau auf ein B1 Niveau (kurze Texte/klare Standardsprache) umzuformulieren, war und ist das Ziel.
Trotz zeitlichem Mehraufwand und den Beiblättern, die dem Bescheid nun angefügt werden müssen, ist der Nutzen klar ersichtlich:
Höhere Akzeptanz bei allen Zielgruppen, größere Nachvollziehbarkeit der Behördenentscheidungen, Inklusionsgedanke – Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Zugang zu Informationen sowie die Stärkung des Selbstbewusstseins von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Projekt „Klare Worte“

Ziel dabei ist, die Amtskommunikation klar, lesbar und verständlich zu gestalten.
Sämtliche Schreiben vom Jugendamt, vom Sozialamt und von den Senioreneinrichtungen wurden und werden dabei bereits leicht verständlich formuliert und gut erfassbar strukturiert.

Gebärdensprachen-Dolmetsch-Dienst

Vorsprachen in den Ämtern der Stadtgemeinde
Gebärdensprachen-Dolmetsch-Dienst

Um gehörlosen Bürger*innen den persönlichen Kontakt zu allen Dienststellen der Stadtverwaltung zu ermöglichen, werden die Kosten der dafür erforderlichen Gebärdensprachen-Dolmetsch-Dienste übernommen.

Barrierefreie Veranstaltungen

Veranstaltungen BarriereFREI

Leitfaden für VERANSTALTER
Die Stadt richtet ihr Verwaltungshandeln, ihre Services und ihre Veranstaltungen auf die Bewohner*innen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen aus. Dieser Leitfaden soll eine Hilfe sein, um notwendige barrierefreie Maßnahmen bei der Planung und Durchführung einer Veranstaltung zu berücksichtigen.

Etappen-Plan 2018

Etappen-Plan für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in der Stadt
Der Etappen-Plan wurde deshalb in enger Abstimmung mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung, mit SelbstvertreterInnen und mit interessierten Privat-Personen erarbeitet.
Selbstverständlich waren auch Organisationen beteiligt, die sich für die Interessen von Menschen mit Behinderung einsetzen.
Als externe Fachleute wurden Personen eingeladen, die selbst zum Kreis der Menschen mit Behinderung gehören.
Dieser Etappen-Plan ist in einer einfachen und leicht verständlichen Sprache geschrieben.

Für blinde Personen finden Sie auf der Rückseite dieses Heftes einen QR-Code.
Diese Fassung des Etappen-Plans ist für blinde und sehschwache Menschen gedacht, die mit einem Vorlese-Programm arbeiten. Sollte es dennoch Hindernisse beim Lesen geben, nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir sind immer für Anregungen und Verbesserungsvorschläge dankbar.

Behindertenbeirat der Stadt Salzburg

Ziel: Diskriminierungen abbauen und vor allem auch für Menschen mit Behinderungen Verbesserungen schaffen.
Als Menschenrechtsstadt hat sich Salzburg verpflichtet, Diskriminierungen abzubauen und vor allem auch für Menschen mit Behinderungen Verbesserungen zu schaffen. Trotz unseres langjährigen und intensiven Engagements zum Abbau von Barrieren gibt es da noch immer genügend zu tun.
Der Behindertenbeirat der Stadt Salzburg besteht seit 1997 und ist ein beratendes Gremium, das sich für die Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen in der Stadt Salzburg einsetzt.
Das vorrangige Ziel ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Die Mitglieder sind VertreterInnen von Vereinen und Institutionen von Betroffenen, sowie Expertinnen und Experten in eigener Sache. Er wird von der Behindertenbeauftragten organisiert und findet mindestens viermal im Jahr statt.