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Menschen mit Behinderung
BarriereFREI

BarriereFREI für Alle

Bild vergrößernAussicht für ALLE erreichbar, Mönchsberg barrierefrei; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Aussicht für ALLE erreichbar, Mönchsberg barrierefrei; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernSalzach barrierefrei überbrückbar; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Salzach barrierefrei überbrückbar; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernAltstadt barrierefrei fürALLE; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Altstadt barrierefrei fürALLE; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

BarriereFREIheit ist für viele Menschen eine Notwendigkeit, um den Alltag selbständig zu bewältigen.

Seit 1. Jänner 2016 müssen laut Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) alle Angebote, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, auch barrierefrei nutzbar sein. Dies betrifft nicht nur baulich barrierefreie Zugänge und Sanitäranlagen, sondern auch Informationen oder Webseiten in „Leichter Sprache“ und taktile Leitsysteme für blinde und sehbeeinträchtigte Personen.

Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen (aber auch Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände und Systeme der Informationsverarbeitung sowie andere gestaltete Lebensbereiche), wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.
Damit gemeint sind auch all jene Einrichtungen, bei denen es um den „Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen“ geht. Hier gibt es in der Stadt Salzburg aber noch Handlungsbedarf.

Spezielle Normen für den Bau behindertengerechter Gebäude und Anlagen sind in den ÖNORMEN zusammengefasst;

Dass barrierefreies Bauen und Gestalten in den allermeisten Fällen auch keinen Widerspruch zum Altstadtschutzgesetz bildet, das betonte die Landeskonservatorin DIin Eva Hody. In 90 % der Fälle würden gute Lösungen gefunden.
Umfangreiche Informationen zum Thema bietet die Broschüre "Barriere:Frei! – Handbuch für barrierefreies Wohnen" des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Barrierefreiheit nütze BesucherInnen, BewohnerInnen und Berufstätigen in der Altstadt gleichermaßen.
Es brauche mehr Sensibilisierung, um Barrierefreiheit in den Köpfen zu verankern.

Als gesetzliche Grundlagen nannte Bundesbehindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger Behindertengleichstellungsgesetz und Antidiskriminierungsgesetz – anzuwenden sowohl bei öffentlich zugänglichen Einrichtungen im öffentlichen Interesse (Kultureinrichtungen, Banken etc.) und von privat (hier gilt die Zumutbarkeit).

Die Rechtsgrundlagen sind verwirrend vielfältig, eindeutig formuliert aber sind die Rechtsfolgen. Bei Verstößen kann von den Betroffenen Schadenersatz wegen Diskriminierung gefordert werden. Behindertenbeauftragte Mag. Sabine Neusüß bot an, bei Fragen zur Verfügung zu stehen bzw. Kontakte mit Fachstellen herzustellen, um rasch Klarheit zu schaffen über Pflichten und Möglichkeiten.

Leopoldskroner Freibad barrierefrei 
Mönchsberg barrierefrei
Salzburg.info: Salzburg barrierefrei erleben

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Stand: 30.10.2017, Richilde Haybäck