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Happylab fertigt 240 Gesichtsvisiere für städtische Seniorenwohnhäuser

Hagenauer: Gemeinsame Vorgangsweise aller Senioreneinrichtungen bei Lockerungen
 
Fr, 17. April 2020

Einen besonderen Beitrag zum Schutz der Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen der städtischen Seniorenwohnhäuser haben das Happylab im Techno-Z in Itzling und das ITG-Innovationsservice geleistet. Auf ihre Initiative wurden vom Team des Happylab aus Kunststoff, Draht und den momentan besonders schwer zu bekommenden Gummibändern mittels 3D-Drucker 240 Gesichtsschilder hergestellt. Unterstützt wurde das Happylab dabei von Akzente Salzburg, der Stadtbibliothek und Salzburg Research, die ihre 3D-Drucker für die Produktion ebenfalls zur Verfügung stellten, sowie von der Firma Senoplast, die den Kunststoff gesponsert hat. Zahlreiche weitere Menschen haben die Idee mitgetragen und von zu Hause aus mitgeholfen.

Heute Freitag, 17. April, übergaben Christian Riedlsperger, Leiter des Happylab, und Oliver Wagner vom ITG Innovationsservice die Schutzvisiere an Sozialstadträtin Anja Hagenauer: „Eine innovative Idee verbunden mit modernster Technik! Salzburg hält in der Krise zusammen, das finde ich phantastisch“, freute sich Hagenauer. Begonnen wurde die Produktion erst vor eineinhalb Wochen, nun können die Gesichtsschilder bereits in den Seniorenwohnhäusern eingesetzt werden. „Wir wollten mit den technischen Möglichkeiten über 3D-Druck und Lasercutter helfen“, schildert Christian Riedlsperger den Ausgang der Idee, „und freuen uns, dass die Umsetzung so schnell gelungen ist“.

Denn bis Besuche in den Wohnhäusern wieder möglich sind, wird es noch ein wenig dauern. Gemeinsam haben deswegen alle Senioreneinrichtungen der Stadt, auch die privaten, bei ihrer wöchentlichen Vernetzungs-Videokonferenz unter Leitung von Stadträtin Hagenauer die weitere Vorgangsweise besprochen. Bis vorerst Ende April wird an den derzeitigen Schutzmaßnahmen festgehalten, damit die Gefahr einer möglichen zweiten Ansteckungswelle von den Senior*innen ferngehalten werden kann. Anfang Mai sollen dann Lockerungen für alle Senioreneinrichtungen in der Stadt, also Wohnhäuser und mobile Dienste, präsentiert werden, um ein einheitliches und damit leicht verständliches Vorgehen zu sichern. Begegnungszonen in den jeweiligen Gärten bzw. Außenanlagen und – wo baulich machbar – auch in den Häusern sollen schrittweise Besuche ermöglichen. „Ich bedanke mich bei den Angehörigen für ihre Geduld und ihr Verständnis. Jetzt müssen wir gemeinsam noch etwas länger durchzuhalten, um die durch die Maßnahmen erzielten Erfolge nicht leichtfertig zu gefährden“, so Hagenauer.
An den gemeinsamen Maßnahmen in der Stadt beteiligen sich neben den sechs städtischen Seniorenwohnhäusern außerdem noch: Das Diakoniewerk Salzburg, Senecura Salzburg, die Seniorenresidenz Mirabell, die Seniorenpension am Schlossberg, das ÖJAB-Haus Aigen, das Herz-Jesu Heim, sowie bei den Mobilen Diensten das Hilfswerk, die Volkshilfe und der Dachverband sozialer Dienste Salzburg.


www.stadt-salzburg.at
Gesichtschilder in der Seniorenbetreuung Gesichtschilder in der Seniorenbetreuung
© Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg
Gesichtschilder in der Seniorenbetreuung Gesichtschilder in der Seniorenbetreuung
© Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Alexander Killer
Stand: 17.4.2020, Stefan Tschandl