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Stadt-Offensive für mehr Radverkehr

Bild vergrößernRadwege an der Salzach; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Radwege an der Salzach; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernRadstadt Salzburg; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Radstadt Salzburg; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Bild vergrößernNeue Radoffensive; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Neue Radoffensive; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg

Der Radverkehr in der Stadt Salzburg hat eine große Zukunft. Die Stadt ist schon sehr gut unterwegs und gewinnt auch immer wieder Preise. Mit dem Rad zu fahren gehört für viele SalzburgerInnen zum Alltag. Auf den Straßen spürt man die Fahrradkultur:  jung & alt sind aktiv auf zwei Rädern unterwegs. 

Aktuelle Situation

  • Das Radwegenetz wird seit über 30 Jahren kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile gibt es 187 km Wege für RadfahrerInnen und über 6.000 Fahrradabstellanlagen. Die Hauptbrücken der Stadt sind radfreundlich ausgebaut. Mehr als zwei Drittel aller Einbahnen sind für den Radverkehr geöffnet und können in die Gegenrichtung befahren werden. Das Radfahren ist in fast allen Fußgängerzonen und Busspuren erlaubt.
  • Aufgrund der guten Infrastruktur werden bereits rund 100.000 Wege pro Tag in der Stadt Salzburg mit dem Fahrrad zurückgelegt.
    Das entspricht einem Rad-Anteil von 20 %.
  • Für 45 % der Strecken wird das Auto benutzt.
  • 15 % der Wege werden mit Öffis zurückgelegt und
  • 20 % zu Fuß.

Angesichts optimaler Voraussetzungen fürs Radfahren wären prinzipiell, wie in diversen Vorbild-Städten, Radfahranteile von 30 bis 40 Prozent drinnen:

  • kurze Distanzen
  • kaum Steigungen
  • Entfernung vom Zentrum an die Stadtgrenze nur 5 km

Radverkehrsstrategie 2025+
Ziel sind 20.000 Autofahrten weniger
Mit einer Verdopplung des Radbudgets ab 2018 auf zwei Millionen Euro pro Jahr sowie Personalverstärkung durch externe Dienstleister und einem bis Herbst im Detail auszuarbeitenden Maßnahmen-Katalog soll der Radverkehr „ambitioniert“ gesteigert werden.
Ziel dabei: ein Anteil von 24 Prozent am Gesamtverkehr bis 2025. Oder anders formuliert: täglich 20.000 Autofahrten weniger.

Stadt lebenswerter machen
Der Radverkehr hat das Potenzial, das gesamte Verkehrssystem und die Umwelt zu entlasten. Damit kann die Stadt auch einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Smart City-Ziele leisten und uns noch stärker als besonders lebenswerte Stadt positionieren.

Leitprojekte für drei Jahre

  • Mit der „Radverkehrsstrategie 2025+“ setzt die Stadt für die nächsten drei Jahre auf folgende Leitprojekte:
  • Ausbau eines intuitiven, sicheren und komfortablen Hauptradwege-Netzes samt Optimierung des Winterdienstes
  • Einführung des Leihradsystem „S-Bike“, in der ersten Ausbaustufe mit 50 Stationen und 500 Fahrrädern
  • Umsetzung des ersten Premiumradwegs ins Salzburger Umland nach Freilassing mit neuer Brücke über die Saalach als „Modell“ für die Bedeutung des Radverkehrs
  • Veranstaltung des österreichischen „Radgipfels 2018“, der größten Fahrradkonferenz, als Impulsgeber für die Radverkehrsförderung
  • Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit für mehr Radverkehr
  • Um auch die Einnahmen entsprechend zu erhöhen, sollen alle Förderprogramme des Bundes und der EU umfassend genutzt werden.

Noch Fragen?

Stand: 23.3.2018, Richilde Haybäck