Erfolgsprojekt Mobility Point Friedrich-Inhauser-Straße setzt Maßstäbe für die Zukunft der Mobilität

Kreibich: Mobility Points wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft
Freitag, 09.02.2024
Das e-Carsharing erfreut sich großer Beliebtheit

Der Mobility Point in der Friedrich-Inhauser-Straße erweist sich als wegweisendes Modell für die Mobilität der Zukunft. Ausgestattet mit einer Vielzahl von Sharing-Elementen im Sinne einer nachhaltigen und gemeinschaftlichen Mobilität, hat sich der Standort zu einem großen Erfolg entwickelt. Seit seinem Start ist der Mobility Point ein Magnet für Bewohner:innen der Wohnanlage sowie für die Bürger:innen Salzburgs. Dank der breiten Palette an Mobilitätsbausteinen, darunter 2 E-Autos, 3 E-Bikes, 1 Lastenrad, 2 E-Scooter, 2 Kinderanhänger und 3 Einkaufs-Basket, erleichtert der Point das Leben in der Stadt und fördert gleichzeitig einen umweltbewussten Lebensstil.

Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Zukunft der Stadt: „Die Mobility Points inklusive der Sharing-Modelle sind ein wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft. Mit dem Mobility Point in der Friedrich-Inhauser-Straße konnten wir nun ein Best-Practice-Modell etablieren, auf dessen Erfahrungen wir aufbauen werden. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem Land und dem Verkehrsverbund ein flächendeckendes System zu schaffen, welches der Bevölkerung die Nutzung der Mobilitätsdienstleistungen in der ganzen Stadt erlaubt. Diesen Weg werden wir weiter beschreiten und unterstützen.“

Besonders erfreulich ist die hohe Nutzungsrate der Fahrzeuge. „Mit etwa 110 Buchungen pro Monat für die e-Carsharing-Fahrzeuge wurden Nutzungs-Spitzenwerte erreicht, was einer Zunahme von 57% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Fahrzeuge sind durchschnittlich fast zweimal pro Tag an sieben Tagen der Woche gebucht und unterwegs. Mit über 320 Nutzungsstunden pro Monat sind sie täglich jeweils über fünf Stunden gebucht“, erklärt Gerd Ingo Janitschek von Family of Power, die als Projektpartner fungieren. 50% der Nutzer:innen kommen direkt aus den unmittelbaren Wohneinheiten der Friedrich-Inhauser-Straße. Die weiteren 50% sind Nutzer:innen aus den restlichen Stadtgebieten.

Auch die anderen Mobilitätsbausteine wie E-Bikes, Lastenrad und Kinderanhänger erfreuen sich großer Beliebtheit und werden intensiv genutzt. So hat sich der Mobility Point hat nicht nur als ein Ort für Bewohner:innen von „WIR Inhauser“ etabliert, sondern auch als ein Anlaufpunkt für Salzburger:innen außerhalb der Wohnanlage. Im Sinne des Konzepts „Mobility as a Service“ wird das Projekt weiter vorangetrieben. Das Mobilitätslabor „zukunftswege.at“ erarbeitet ein System der Mobility Points, das die gesamte Stadt umfassen und bereits bestehende Angebote integrieren soll.

Der Mobility Point in der Friedrich-Inhauser-Straße ist ein Paradebeispiel für eine zukunftsweisende und nachhaltige Mobilität. Sein Erfolg zeigt, dass gemeinschaftliche Mobilitätslösungen einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität und Umweltschonung leisten können.

Klemens Kronsteiner