Erwerbstätigkeit
Grafik 4. 1. zeigt die Entwicklung der Erwerbstätigen am Arbeitsort in der Stadt Salzburg von 2011 bis 2023, getrennt nach Geschlecht und drei Altersgruppen (15-29, 30-49, 50-64 Jahre). Dargestellt sind absolute Personenanzahlen.
Lesebeispiel 2023:
Im Jahr 2023 entfallen bei den 15-29-Jährigen 11.512 auf Männer und 12.388 auf Frauen.
Bei den 30-49-Jährigen sind es 23.807 Männer und 24.645 Frauen.
Bei den 50-64-Jährigen liegen die Werte bei 16.474 Männern und 16.272 Frauen.
Interpretation:
Die Altersgruppe 30-49 Jahre bleibt über den gesamten Zeitraum die größte Beschäftigtengruppe bei beiden Geschlechtern, zeigt aber bis 2019 eher rückläufige Werte und danach eine Stabilisierung.
In der Gruppe 50-64 Jahre ist von 2011 bis 2019 ein deutlicher Anstieg sichtbar; 2020-2023 bleibt das Niveau hoch, mit leichten Schwankungen. Das weist auf eine stärkere Erwerbsbeteiligung älterer Jahrgänge hin.
Die Gruppe 15-29 Jahre verläuft insgesamt vergleichsweise stabil, mit Rückgang um 2020 und anschließender Erholung bis 2023.
Im Geschlechtervergleich liegen Frauen in den Gruppen 15-29 und 30-49 durchgehend über den Männern; bei 50-64 nähern sich die Werte stark an und liegen 2023 nahezu gleichauf.
Grafik 4. 2. zeigt die Ausgegliedertenquote von Frauen und Männern im Alter von 15 bis 64 Jahren in der Stadt Salzburg im Zeitraum 2008 bis 2023. Dargestellt ist der Anteil der Personen, die zur Gruppe der „sonstigen Nichterwerbspersonen“ zählen. Dazu gehören Personen, die weder erwerbstätig noch beim AMS arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet sind. Pensionist:innen, Schüler:innen und Studierende sind nicht Teil dieser Kategorie.
Lesebeispiel 2023:
2023 lebten in der Stadt Salzburg 52.048 Männer und 52.469 Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren. Davon waren 4.916 Männer (9,4 %) und 6.278 Frauen (12,0 %) als ausgegliedert erfasst. Die Differenz beträgt 2,5 Prozentpunkte.
Zur Einordnung dieses Unterschieds wird der Index „Ausgegliedertenquote (Gefälle)” herangezogen. Er reicht von 0 bis 100: 100 steht für gleiche Quoten von Frauen und Männern, niedrigere Werte für ein stärkeres Gefälle. Für 2023 ergibt sich ein Indexwert von 70.
Interpretation 2008-2023:
Über den gesamten Zeitraum liegt die Ausgegliedertenquote der Frauen in jedem Jahr über jener der Männer. Die Differenz bewegt sich zwischen rund 1,4 und 3,8 Prozentpunkten. Entsprechend liegt der Gefälle-Index im Bereich von 54 bis 84 Punkten
