Bildung
Grafik 1. 1. zeigt über ein Dropdown den Teilindex Pflichtschulabschluss (Niveau) und den Teilindex Pflichtschulabschluss (Gefälle) für die Stadt Salzburg im Zeitraum 2012-2023.
Dargestellt sind jeweils Indexwerte von 0 bis 100 (nicht Rohanteile in Prozent).
Der Niveau-Index wird aus dem Anteil der Personen mit maximal Pflichtschulabschluss berechnet. Die Skalierung erfolgt über einen Perzentilansatz mit Referenzwerten aus österreichischen Gemeinden (8,2 % = 5. Perzentil; 22,3 % = 95. Perzentil): bis 8,2 % entspricht der Index 100, über 22,3 % dem Index 0, dazwischen abgestuft.
Der Gefälle-Index bildet die Differenz zwischen Frauen und Männern beim Anteil mit maximal Pflichtschulabschluss ab: 100 bedeutet keine Differenz, mit sinkendem Wert nimmt die Differenz zu.
Interpretation: Der Niveau-Index liegt 2012-2023 zwischen 3,1 und 8,0 und damit durchgehend in einem ähnlichen Bereich. Inhaltlich heißt das: Der Anteil von Personen mit maximal Pflichtschulabschluss bewegt sich in Salzburg über die Jahre auf vergleichbarer Höhe; es gibt jährliche Schwankungen, aber keinen klaren dauerhaften Richtungswechsel.
Der Gefälle-Index steigt zunächst von 92,8 (2012) auf 99,7 (2017) und sinkt danach auf 86,6 (2023). Inhaltlich heißt das: Der Unterschied zwischen Frauen und Männern war bis 2017 gering und nimmt seit 2018 wieder zu.
Grafik 1. 2. zeigt über ein Dropdown die höchste abgeschlossene Ausbildung der Wohnbevölkerung in der Stadt Salzburg im Zeitraum 2011-2023 und ermöglicht dabei die Auswahl weiblich, männlich sowie gesamt (beide Geschlechter). Dargestellt sind die prozentualen Anteile der vier Ausbildungsgruppen Pflichtschule, Lehrabschluss, AHS/BMS/BHS und Uni/FH/Kolleg.
Lesebeispiel 2023:
Bei Frauen entfallen 25,4 % auf Pflichtschule, 20,7 % auf Lehrabschluss, 30,1 % auf AHS/BMS/BHS und 23,8 % auf Uni/FH/Kolleg.
Bei Männern liegen die Anteile bei 25,0 % (Pflichtschule), 28,9 % (Lehrabschluss), 24,2 % (AHS/BMS/BHS) und 22,0 % (Uni/FH/Kolleg).
Insgesamt ergibt sich 2023: 25,2 % Pflichtschule, 24,6 % Lehrabschluss, 27,3 % AHS/BMS/BHS und 22,9 % Uni/FH/Kolleg.
Interpretation:
Zwischen 2011 und 2023 sinken die Anteile in den Gruppen Pflichtschule und Lehrabschluss, während der Anteil in der Gruppe Uni/FH/Kolleg deutlich steigt; AHS/BMS/BHS bleibt über die Jahre vergleichsweise stabil. Im Geschlechtervergleich zeigen Frauen durchgehend höhere Anteile bei AHS/BMS/BHS und Uni/FH/Kolleg, Männer höhere Anteile beim Lehrabschluss. Insgesamt weist die Verteilung auf eine Verschiebung zu höheren formalen Bildungsabschlüssen hin.
