Hintergrundbild
Wirtschaft & Umwelt
 
Presse

Stadt bei „Earth Hour“ dabei: Festung für eine Stunde dunkel

Internationale Klimaschutz-Aktion findet Donnerstag zum sechsten Mal statt
 
Mi, 29. Februar 2012

Morgen Donnerstag, 1. März 2012, findet die sechste internationale „Earth Hour“ statt. Um 20.30 Uhr wird rund um den Erdball bis zu eine Milliarde Menschen für eine Stunde das Licht ausschalten, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Initiiert wird die Aktion vom World Wide Fund for Nature (WWF).

Altstadt erstrahlt erst ab 21.30 Uhr

„Die Stadt Salzburg macht bei dieser Aktion gerne wieder mit“, sagt Baustadträtin Claudia Schmidt, ressortzuständig sowohl für die städtische Beleuchtung als auch den Bereich Energiesparen. „Wir werden am Donnerstag so prachtvolle und weltberühmte Bauwerke wie die Festung, den Dom und diverse Kirchen in der Altstadt, aber auch die Mönchsbergwand und die Mozartstatue erst ab 21.30 Uhr beleuchten. Die gemeinsame Stunde, die uns rund um den Globus vereint, ist ein deutlicher Aufruf an jeden einzelnen Menschen, vor allem aber an alle Entscheidungsträger, umweltfreundlicher Energiegewinnung den Vorrang zu geben und viel sorgsamer mit den Ressourcen umzugehen.“

Die Anstrahlung in der Altstadt wird an diesem Tag erst um 21.30 Uhr aufgeschaltet werden. Die Straßenbeleuchtung bleibt aus Sicherheitsgründen von der Aktion unberührt.

Stadt seit langem „klima-aktiv“

Dass sich die Stadt Salzburg ohne schlechtes Gewissen in die lange Reihe der „Earth Hour“-Aktivisten einreihen kann, belegt Schmidt mit Zahlen: Mit dem selbst entwickelten elektronischen Energie-Kontroll-System für städtische Gebäude können pro Jahr 450.000 Euro an Energiekosten und der entsprechende Verbrauch eingespart werden. Mit 32 Solaranlagen auf Kindergärten, Seniorenheimen oder Wohnanlagen wird eine jährliche CO2-Reduktion von 456 Tonnen erzielt. Das entspricht dem Heizöl-Verbrauch von 60 Einfamilienhäusern.

Auch in Sachen öffentliche Beleuchtung wird mit hochmodernen, extrem energiesparenden Lampen, durch optimierte Einschaltzeiten und durch gezielte Computersteuerung eine Verringerung der Energiekosten um 60.000 Euro pro Jahr erreicht. Die klimarelevante Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung und der Anstrahlung beträgt, im Vergleich zu vor zehn Jahren, rund 700 Tonnen CO2 jährlich.


www.stadt-salzburg.at
Gewohnter Blick auf die Altstadt... Gewohnter Blick auf die Altstadt...
© Info-Z/Wintersteller
...Blick während der Earth Hour. ...Blick während der Earth Hour.
© Info-Z/Wintersteller
Stand: 29.2.2012, Karl Schupfer