IFTAR im Schloss Mirabell 2026: Islamwoche mit über 1.000 Teilnehmer:innen setzt starkes Zeichen des Miteinanders

v.l.n.r. Frauenbeauftragte IRG Fatma Yelcin, Generalsekretär der Kath. Aktion Simon Ebner, Pfarrerin Barbara Wiedermann, Dompfarrer Roland Rasser, Integrationsbeauftragte Ulrike Stefflbauer, Superintendent Olivier Dantine, Hussein Hamdan und Tim Florian Siegmund aus der Eugen-Biser-Stirtung, Stadträtin Andrea Brandner, Stellv. Vorsitzender IRG Seid Memic, Jugendbeauftragter IRG Ali Rizan, Vorsitzender IRG Ismail Ozan, Jugendbeauftragte IRG Sedonur Kandemir sowie Magistratsdirektor Maximilian Tischler. IRG= Islamische Glaubensgemeinde Salzburg
Mit einem festlichen Iftar im Marmorsaal von Schloss Mirabell ist die Islamwoche 2026 der Stadt Salzburg zu Ende gegangen. Mehr als 1.000 Besucher:innen nahmen in der erstmals durchgeführten Woche zu Themen rund um den Islam teil - ein starkes Zeichen für gelebten interreligiösen Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zum gemeinsamen Fastenbrechen im Rahmen des Ramadan waren Vertreter:innen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften, der Stadtpolitik, der Verwaltung sowie zahlreiche Gäste aus Zivilgesellschaft, Kultur und Bildung geladen. Organisiert wurde die Islamwoche in Kooperation mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich Salzburg und dem Team Vielfalt der Stadt.
Bürgermeister Bernhard Auinger betonte in seiner Ansprache:
„Die große Beteiligung an der Islamwoche zeigt eindrucksvoll, dass Salzburg eine Stadt des respektvollen Miteinanders ist. Gerade in einer Zeit globaler Spannungen setzen wir bewusst auf Dialog, Begegnung und gegenseitige Wertschätzung. Dieses Iftar ist ein sichtbares Symbol für das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt.“
Islamwoche 2026: Vielfalt erleben, Brücken bauen
Vom 2. bis 7. Februar 2026 bot die Islamwoche ein breites Programm für alle Interessierten. Zu den Höhepunkten zählten:
- eine viel beachtete Kalligrafie-Ausstellung,
- ein Themenabend zum Sufismus,
- ein interkulturelles Comedy-Event,
- ein Frauen-Frühstück im Zeichen des Austauschs,
- mehrere Diskussionsformate zu gesellschaftlicher Teilhabe und Zusammenleben.
Über 1.000 Teilnehmer:innen aus Salzburg und dem Umland nutzten die Angebote, um Einblicke in muslimisches Leben, Spiritualität und Kultur zu gewinnen sowie persönliche Begegnungen zu ermöglichen.
Sozialstadträtin Andrea Brandner unterstrich die Bedeutung der Initiative:
„Die Islamwoche hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Räume der Begegnung sind. Salzburg ist eine Stadt der Vielfalt – und diese Vielfalt ist eine Stärke. Wenn Menschen einander zuhören, voneinander lernen und gemeinsam feiern, entsteht Vertrauen. Genau das brauchen wir für eine stabile und solidarische Stadtgesellschaft.“
Gemeinsames Fastenbrechen als spiritueller Höhepunkt
Beim Iftar im Marmorsaal wurde nach Sonnenuntergang traditionell mit Datteln das Fasten gebrochen. Die feierliche Atmosphäre und das gemeinsame Mahl boten Gelegenheit für persönliche Gespräche und neue Vernetzungen zwischen Religionsgemeinschaften, Politik und Zivilgesellschaft.
Vertreter der Salzburger muslimischen Gemeinde hoben hervor, dass der Ramadan eine Zeit der Besinnung, Solidarität und Nächstenliebe sei – Werte, die über religiöse Grenzen hinaus verbinden.
Nachhaltige Initiative für Salzburg
Die Stadt Salzburg wird auch künftig auf interreligiöse und interkulturelle Initiativen setzen. Die hohe Beteiligung an der Islamwoche 2026 bestätigt den eingeschlagenen Weg, Dialog aktiv zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.
Salzburg positioniert sich damit weiterhin als Stadt des respektvollen Miteinanders – offen, vielfältig und dialogbereit.
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