Stadt Salzburg setzt starkes Zeichen zum Weltnichtrauchertag
Rauchfreie Spielplätze schützen Kinder und fördern Gesundheitsbewusstsein
v.l.: Karl Pichler, Andreas Baumgartner, Amtsleiter Christian Stadler, Yvonne Gürtler-Duben von den Stadtgärten mit Stadträtin Andrea Brandner
Zum gestrigen Weltnichtrauchertag am 31. Mai machte die Stadt Salzburg erneut auf das bestehende Rauchverbot auf allen städtischen Spielplätzen aufmerksam. Unter dem Motto „Unser Spielplatz ist kein Rauchplatz“ startete auch heuer die Informationskampagne auf insgesamt 84 betreuten Spielplätzen im Stadtgebiet. „Kinder sollen sich auf unseren Spielplätzen frei, sicher und gesund bewegen können. Eine rauchfreie Umgebung schützt nicht nur die Gesundheit, sondern fördert auch ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander“, betont die ressortzuständige Stadträtin Andrea Brandner.
Die Kampagne richtet sich gezielt an Erwachsene, die Spielplätze gemeinsam mit Kindern nutzen – mit der Bitte, während des Aufenthalts auf das Rauchen sowie auf den Konsum von E-Zigaretten und ähnlichen Nikotinprodukten zu verzichten. Neben hygienischen Gründen – etwa dem Verhindern achtlos weggeworfener Zigarettenstummel oder Nikotinbeutel – steht vor allem die Sicherheit von Kindern im Mittelpunkt. Rückstände im Sand oder auf Spielgeräten können insbesondere für Kleinkinder ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen.
WHO-Motto 2026: „Den Reiz entlarven – Nikotin- und Tabaksucht entgegenwirken“
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt den Weltnichtrauchertag 2026 unter das internationale Motto „Den Reiz entlarven – Nikotin- und Tabaksucht entgegenwirken“ („Unmasking the appeal – countering nicotine and tobacco addiction“). Im Fokus stehen dabei die gezielten Marketingstrategien der Tabak- und Nikotinindustrie. Besonders E-Zigaretten, Vapes und Nikotinbeutel werden häufig mit süßen Aromen, modernen Designs und Social-Media-Kampagnen als Lifestyle-Produkte beworben. Die WHO warnt davor, dass dadurch insbesondere junge Menschen früh an Nikotin gewöhnt und gesundheitliche Risiken verharmlost werden.
Entwicklung in Österreich: Weniger klassische Zigaretten – mehr alternative Nikotinprodukte
Aktuelle Daten der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigen: Der klassische Zigarettenkonsum bei Jugendlichen geht langfristig zurück, während E-Zigaretten, Vapes und Nikotinbeutel zunehmend genutzt werden. Besonders junge Menschen werden durch süße Aromen, moderne Designs und hohe Nikotinkonzentrationen angesprochen. Auch die WHO warnt, dass Jugendliche weltweit deutlich häufiger E-Zigaretten konsumieren als Erwachsene. Die Stadt Salzburg nimmt diese Entwicklung ernst und setzt mit der Kampagne ein klares Zeichen für Gesundheitsbewusstsein, Prävention und Kinderschutz. „Spielplätze sind Orte der Bewegung, Begegnung und des Aufwachsens – nicht Orte für Rauch oder Nikotinprodukte. Gemeinsam schaffen wir ein gesundes Umfeld für Kinder und Familien“, so Stadträtin Andrea Brandner abschließend.
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