Stadt Salzburg begrüßt Einrichtung zentraler Meldestelle nach weiteren bekannt gewordenen Vorwürfen an Salzburger Volksschule
Stadt Salzburg begrüßt Einrichtung zentraler Meldestelle nach weiteren bekannt gewordenen Vorwürfen an Salzburger Volksschule Nach dem Bekanntwerden weiterer Belästigungsvorwürfe gegen einen suspendierten Religionslehrer an einer Salzburger Volksschule sieht Stadträtin Andrea Brandner ihre bereits vergangene Woche erhobenen Forderungen bestätigt.
Bereits nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe hatte die Stadt Salzburg rasch reagiert und einen Krisengipfel einberufen und dabei insbesondere die Einrichtung einer unabhängigen zentralen Meldestelle gefordert. "Dass nun weitere Fälle bekannt geworden sind, zeigt, wie wichtig niederschwellige und unabhängige Anlaufstellen für Betroffene sind. Kinder und Eltern müssen wissen, dass ihnen geglaubt wird und dass sie Unterstützung erhalten", betont Stadträtin Andrea Brandner.
Die nun eingerichtete Meldestelle sei ein wichtiger Schritt zur Aufklärung der Vorfälle. Entscheidend sei nun jedoch eine lückenlose Transparenz sowie die umfassende Begleitung der betroffenen Kinder und Familien.
"Unser oberstes Ziel muss der Schutz der Kinder sein. Es braucht vollständige Aufklärung, transparente Kommunikation und rasche Hilfe für alle Betroffenen. Niemand darf mit seinen Erfahrungen allein gelassen werden", so Brandner weiter.
Die Stadträtin fordert zudem eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildungsdirektion, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe sowie schulpsychologischen Einrichtungen. Gleichzeitig müsse geprüft werden, ob bestehende Meldewege ausreichend bekannt und funktionstüchtig seien. "Wenn Hinweise versanden oder aus Unsicherheit nicht gemeldet werden, dann müssen die Strukturen verbessert werden. Jede Verdachtsmeldung muss ernst genommen werden", erklärt Brandner.
InfoZ