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Clemens-Holzmeister-Stiege auf den Mönchsberg wird saniert

Aufwändige Arbeiten für 220 Stufen und 19 Zwischenpodeste notwendig
 
Do, 28. Mai 2020

Im Bauausschuss wurde heute, 28. Mai 2020, unter anderem die Sanierung der Clemens-Holzmeister-Steige diskutiert. Die Verbindung vom Toscaninihof zur Bürgerwehr in der Mönchsbergwand wurde nach dem Ende des dreißigjährigen Krieges errichtet und zuletzt 1937 durch die Integration des unteren Abschnittes in die Fassade des Festspielhauses größer umgebaut.

Nun muss der mittlere Abschnitt vom Plateau der Bastei Richtung Plateau über dem Sigmundstor (Neutor) hergerichtet werden, da die Treppen stark abgewittert und teils abgebrochen sind. Für die Generalsanierung der 220 Stufen und 19 Zwischenpodesten rechnet die Bauabteilung der Stadt mit einer Bauzeit von gesamt 30 Wochen. Da das Abbruchmaterial mittels Förderband nach oben gebracht, dann auf Kleinlaster verladen und schließlich bei der Bürgerwehr auf LKW umgeladen werden muss, sind die Arbeiten sehr zeitaufwändig. Begonnen werden soll Mitte Juli, die Arbeiten werden dann Ende November unterbrochen und Anfang April 2021 wieder aufgenommen. Der Gesamtkostenrahmen beträgt 765.000 Euro. Die san9ierung ist auch mit den Salzburger Festspielen abgestimmt, um Proben und Aufführungen nicht zu stören.

Weiters wurde die Geh- und Radwegunterführung zur Adolf-Kolping-Straße beim Bahnhof Itzling behandelt. Durch das Abtragen einer Firmenhalle besteht nun die Möglichkeit mit einem Teil der geplanten Unterführung zu beginnen. Die Kosten dafür betragen 300.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Projekt inklusive Haltestellenverlegung liegen bei 16,6 Millionen Euro und werden mehrheitlich von der Salzburg AG getragen.

Zudem wurde Beitrag der Anrainer*innen bei der Herstellung von Straßen um 5,5 Prozent wertangepasst (nach zuletzt 2018) und beträgt nun 81,4 Euro pro Quadratmeter bzw. 29,85 Euro (ohne Straßenunterbau).

Alle drei Amtsberichte wurden einstimmig angenommen und werden zuletzt vom Gemeinderat beschlossen.


www.stadt-salzburg.at
Stand: 28.5.2020, Stefan Tschandl