BarriereFREI für ALLE

Ein gesetzlicher Auftrag

BarriereFREIheit ist für viele Menschen eine Notwendigkeit, um den Alltag selbständig zu bewältigen.
Laut Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) müssen alle Angebote, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, auch barrierefrei nutzbar sein. Dies betrifft nicht nur baulich barrierefreie Zugänge und Sanitäranlagen, sondern auch Informationen oder Webseiten in „Leichter Sprache“ und taktile Leitsysteme für blinde und sehbeeinträchtigte Personen.
Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen (aber auch Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände und Systeme der Informationsverarbeitung sowie andere gestaltete Lebensbereiche), wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.
Damit gemeint sind auch all jene Einrichtungen, bei denen es um den „Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen“ geht. Hier gibt es in der Stadt Salzburg aber noch Handlungsbedarf.

Spielplätze barriereFREI

Mehrere Kinder spielen am Spielplatz in Hellbrunn.
Spielplatz Hellbrunn

Barrierefreie Umgestaltungen von Kinderspielplätzen und Parkbereiche
Auf unseren Spielplätzen spielen nicht nur Kinder - es nutzen diesen Freiraum auch ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Die enge Zusammenarbeit des Gartenamtes mit der Behindertenbeauftragten der Stadt konnte die barrierefreie Umgestaltungen vieler Kinderspielplätze und Parkbereiche bewirken.
Spielplätze-Planungsrichtlinien sehen vor, dass generell alle Spielplätze barrierefrei angelegt werden sollen - für das Gartenamt schon eine jahrelange Selbstverständlichkeit.
Das bedeutet in der Praxis eine rollstuhlgerechte und durch einen Wegebelag eindeutig definierte Erreichbarkeit der einzelnen Spielzonen.

BarriereFREI: Stadt:Bibliothek

Die Stadtbibliothek in Lehen mit der oben gelegenen Panoramabar.
Stadtbibliothek mit Panoramabar

Einerseits ist sie barrierefrei gut erreichbar und andererseits arbeiten in der Gastronomie des Kulinariums Menschen mit Behinderung
Ein ansprechendes Design, moderne Ausstattung, viel Platz für die 200.000 Medien und eine hohe Aufenthaltsqualität:
Auf 5.000 m² sind Kinder- und Musikmedien, Sachbücher und die Belletristik unter einem Dach vereint.
Die großzügigen Aufenthalts- und Lesezonen bieten Möglichkeiten zur Recherche im Internet und zum Abspielen von CDs und DVDs.

Kulinarium fördert Menschen mit Handicap
Integration betreibt das Kulinarium Salzburg auch in der Panoramabar.
Die Mitarbeiter*innen mit intellektueller Behinderung stellen hier zum ersten Mal ihr Können in einem eigenständigen Gastronomiebetrieb unter Beweis.

BarriereFREI: Areal von Schloss Hellbrunn

Sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen
Menschen probieren das Projekt fuenf sinne im Freien aus.
Fünf Sinne barrierefrei

Alle fünf Sinne werden am Fuße des Hellbrunner Berges aktiviert, vor allem beim Erlebnisbereich 'Wundergarten der Sinne' - und das schließt ALLE ein, ob Jung und Alt, rollstuhlfahrend oder sehbeeinträchtigt.
Der attraktive Kraftplatz des Wassers liegt vom Schloss aus kommend in Richtung Steintheater hinter dem großen Kinderspielplatz. Kneipp-Becken, Trinkbrunnen, Sprühnebel und Hand-Becken laden zur erfrischenden Abkühlung ein, Erwachsene und Kinder haben hier riesigen Spaß. Im Kneipp-Becken führt eine Rampe ins Wasser, sodass auch Menschen mit Rollstuhl oder Gehbeeinträchtigung gut ins Wasser gelangen können.
Es gibt barrierefreie Toiletten, und auch bei der Sanierung des neuen Cafés im historischen Gemäuer wurde auf Barrierefreiheit geachtet.
Auch die Wasserspiele selbst sind ohne Hürden zugänglich.
Die Texte der Führungen durch die Wasserspiele und die Ausstellung im Schloss können - nicht nur - blinde Menschen via Audio-Guide hören, alle Informationen wurden für gehörlose Menschen in Gebärdensprache übersetzt.
Die Wasser-Wunderwelt ergänzt damit die 400 Jahre alten, wundervollen Einfälle der Baumeister von Erzbischof Markus Sittikus mit modernen und barrierefreien Varianten des Spiels mit dem kühlen Nass.

BarriereFREI: Unipark Nonntal

Barrierefreie Toiletten, taktile Leitsysteme und eine tastbare Orientierung für Blinde machen den markanten Solitär gut zugänglich. Zudem stellt das Areal auch allen Salzburger*innen einen attraktiven urbanen Vorplatz zur Nutzung bereit.
Die Offenheit dieses Gebäudes mit seiner gläsernen Transparenz scheint auch seine Offenheit in Sachen Barrierefreiheit widerzuspiegeln.
Auf rund 17.000 m² Nutzfläche beherbergt der Unipark die Institute Anglistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Linguistik, Romanistik, Slawistik sowie Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft.

BarriereFREI: Stadtwerk-Areal in Lehen

Es sind vor allem die Wege zwischen den Gebäuden sehr gut mit dem Rollstuhl zu befahren. Alle Eingangsbereiche und die oberen Stockwerke sind barrierefrei, in den verschiedenen Gebäuden gibt es barrierefreie WCs und dazu barrierefreie Parkplätze in der Tiefgarage.
Das Stadtwerk ist ein lebendiges Stadtquartier mit Fokus auf Life Science, Bildung, ergänzende Wirtschaftsdienstleistungen und Kulturangebote sowie Wohnen.
So vielfältig wie das Leben am Standort sind auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen und Besucher*innen.

BarriereFREI: Sportzentrum Nord in Liefering

Nicht nur, dass die städtische Behindertenbeauftragte Sabine Neusüß und Vertreter*innen des Rollstuhltanz-Sportvereins „Wheelchairdancers“ bei der Planung eingebunden waren – es wurde generell ein besonderes Augenmerk auf den Behindertensport gelegt.
Garderoben, Duschen, Toiletten und Eingangsbereiche sind perfekt hürdenfrei ausgeführt und können Menschen mit Behinderung problemlos nutzen.
Eine lange Rampe führt ins Untergeschoss.
Mit dem öffentlichem Verkehrsmittel ist es mit der O – Buslinie 7, Ausstieg Hagenaustraße, durch einen kleinen Fußweg erreichbar.

BarriereFREI: Salzburg Congress

Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich, 15 Konferenzräume verteilen sich auf fünf Stockwerke – alle Räume sind auch mit dem Rollstuhl erreichbar. 
Da es keine fixe Bestuhlung in den Veranstaltungsräumen gibt, kann diese je nach Kundenwunsch flexibel gestaltet werden
Auch die Toiletten sind ohne Hindernisse zu benützen.
In den Liften gibt es neben taktilen Leitsystemen auch akustische Ansagen und Aufdrucke in Blindenschrift.