„Neue Linie 17“ ab 16. Februar 2026: Ein weiterer Baustein für ein bedarfsorientiertes Stadtbusnetz

09.02.2026
Vom Messezentrum über Ferdinand-Hanusch-Platz bis zu den Ursulinen: die neue Linie 17 fährt ab 16. Februar.

Mit 16. Februar 2026 ordnet die Stadt Salzburg ihr Stadtbus-Angebot auf einer Strecke neu und setzt damit einen Schritt in der Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs. Die bisherigen Linien 17 und 18 werden zur neuen Linie 17 zusammengeführt. Künftig verbindet sie das Messezentrum und die Ursulinen durchgehend über den Ferdinand-Hanusch-Platz – im verlässlichen 30-Minuten-Takt.

Die Anpassung ist Teil einer schrittweisen Weiterentwicklung des Stadtbusnetzes. Sie ist bewusst als überschaubarer Baustein gesetzt, auf den weitere, weitreichendere Maßnahmen folgen werden.

Anna Schiester, Verkehrs- und Planungsstadträtin der Stadt Salzburg, sagt:
„Im öffentlichen Verkehr arbeiten wir mit klaren Konzepten und Zielsetzungen, um das Angebot für möglichst viele Menschen attraktiv zu machen. Das ist keine Maßanfertigung, sondern eher Konfektionsarbeit. Trotzdem zeigt oft erst der Alltag, wo etwas noch nicht gut sitzt. Genau dort schauen wir dann hin, lernen dazu und passen entsprechend an. Die neue Linie 17 baut bewusst auf den Erfahrungen und Rückmeldungen der letzten Linienänderungen auf.“

Was sich mit der neuen Linie 17 ändert

  • Durchbindung statt Endstation
    Die neue Linie 17 endet nicht mehr am Ferdinand-Hanusch-Platz, sondern fährt dort durchgehend weiter bis zur Messe. Wendemanöver und Standzeiten am Hanuschplatz entfallen. Das verbessert die Betriebsstabilität und reduziert Stausituationen an einem ohnehin sensiblen, stark frequentierten Verkehrsknoten.
  • Verlängerung bis zu den Ursulinen
    Die Linie wird über die bisherige Endstation Johannes-Filzer-Straße hinaus bis zu den Ursulinen geführt. Damit entsteht eine durchgehende Verbindung zwischen Messezentrum und Aigen – ohne zusätzliche Umstiege.
  • Besser verknüpft, einfacher umsteigen
    Am Bahnhof Salzburg-Aigen wird die Linie in den bestehenden Takt von Bus und Bahn optimal eingebunden. Das schafft zusätzliche, gut planbare Umsteigemöglichkeiten.
  • Neue Haltestellen in der Überfuhrstraße
    Eine zusätzliche Haltestelle verbessert die Anbindung von Ein- und Mehrfamilienhäusern entlang der Überfuhrstraße und schließen weitere Erschließungslücken im öffentlichen Verkehr.

„Die neue, verlängerte Linie 17 ist ein weiterer wichtiger Schritt, den wir mit unserem Partnerunternehmen Albus umsetzen, um den öffentlichen Verkehr in Salzburg noch attraktiver und kundenfreundlicher zu gestalten. Schon in den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Verbesserungen umgesetzt – und wir arbeiten konsequent weiter daran, unser Angebot für die Fahrgäste kundenfreundlich auszubauen. Als verlässlicher Partner der Stadt Salzburg steht für uns dabei stets die bestmögliche Mobilität für die Menschen in dieser Stadt im Mittelpunkt“, so Reinhard Gassner und Gerlinde Hagler, Geschäftsführung Salzburg Linien.

Erfahrungen aus der Vergangenheit – bewusst berücksichtigt

Die Neugestaltung der Linie 17 baut auf den Erfahrungen des vergangenen Jahres auf. Sowohl zur früheren Linie 17 als auch zur zeitweise eingeführten Linie 18 gab es Kritik – insbesondere zu Auslastung, Linienführung und Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Linie 18 war als Pilotprojekt konzipiert und wurde nur eingeschränkt angenommen. Diese Erkenntnisse fließen gezielt in die neue Linienplanung ein: Die Stadt setzt auf eine durchgehende, besser verknüpfte Linienführung, die stärker auf Alltagswege ausgerichtet ist, mehrere Stadtteile sinnvoll verbindet und zugleich ein attraktives, direktes Angebot für Besucher:innen bietet, die vom Messeparkplatz in die Innenstadt wollen.

Finanzierung

Für die Betriebsaufnahme der neuen Linie 17 ab 16. Februar 2026 ist für das Jahr 2026 ein Bestellentgelt von rund 1,2 Millionen Euro vorgesehen.

Lapuch Laura BA