Hintergrundbild
Wirtschaft & Umwelt
 
Natur & Umwelt
Geschützte Landschaftsteile

Eichenreihe bei Hellbrunn

Der geschützte Landschaftsteil Eichenreihe bei Hellbrunn ist 0,6 ha groß und wurde 1986 unter Schutz gestellt.  
Die Fahrstraße lässt sich weit in fürsterzbischöfliche Zeit zurückverfolgen. Sie verbindet Schloss Hellbrunn mit dem Gasthof Pflegerwirt und weiter mit der alten Ortschaft Grödig bzw. dem Schloss Glanegg. Die Eichenreihe bildet aber auch den südlichen Abschluss des Landschaftsgartens um das Schloss Montfort, welches unter Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo als Jagdschloss und als landwirtschaftliches Gut hohe Bedeutung besaß und als bäuerliches Gut bis ins 20. Jahrhundert weiter bestand. Zu diesem Gut gehörten auch die für die Schweinemast bedeutsamen Eichen.

Heute bildet die fast 150 Jahre alte Eichenreihe im Naherholungsraum von Hellbrunn mit ihren über 60 alten Bäumen ein wertvolles gliederndes Landschaftselement, von dem es landesweit nur wenige vergleichbare Kulturformen gibt. Die Allee ist auch ein wichtiges vernetzendes Element, das den Altholzbestand um Schloss Hellbrunn ergänzt. Bedeutsam ist die Baumreihe auch durch an den Baumstämmen wachsende seltene Flechtenarten, vor allem durch Parmelia stuppea, einer Art, die mitteleuropaweit stark bedroht ist.

Noch Fragen?

Stand: 17.8.2017, Richilde Haybäck