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Geschützte Landschaftsteile

Fürstenallee

Bild vergrößernFürstenallee; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Fürstenallee; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Der geschützte Landschaftsteil Fürstenallee ist 1,9 ha groß und wurde 1986 unter Schutz gestellt. 
Die Fürstenallee zählt zu jenen Fahrstraßen außerhalb der Stadt, die in fürsterzbischöflicher Zeit dem Fürsten und seinem Gefolge vorbehalten waren. Im Süden konnte der Fürsterzbischof auf zwei verschiedenen Wegen von der Stadt zum Schloss Freisaal und nach Hellbrunn gelangen:  entweder über die Fürstenallee im Westen oder die Hellbrunner Straße im Osten.
Die Fürstenallee war gemäß alten Karten vor 1790 noch eine sonnige Fahrstraße ohne einen geschlossenen Baumbestand. Sie war besser gegen Hochwässer geschützt als die Hellbrunnerstraße. Um 1790 wurde dann auch die Fürstenallee bis zur Hofhaymerallee mit Bäumen bepflanzt, wobei der Baumbestand von Beginn an vielfältig war.
Die ältesten heute dort stockenden Alleebäume, großteils Linden und Eichen, sind über 200 Jahre alt. Der Nordteil der Fürstenallee ist mit gut hundertjährigen Kastanien bepflanzt, die Fürstenallee südlich der Hofhaymerallee wurde ebenfalls um 1900 mit Bäumen bepflanzt.

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Stand: 21.8.2017, Richilde Haybäck