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Geschützte Moore

Hammerauer Moor - Hochmoorlebensraumes

Bild vergrößernHammerauer Moor; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Hammerauer Moor; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernMoore, Lebensraum für Kröten; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Moore, Lebensraum für Kröten; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Bild vergrößernMoore, Lebensraum für seltene Pflanzen; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Moore, Lebensraum für seltene Pflanzen; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Optimierung des ökologischen Zustands
Das Hammerauer Moor wurde bereits mit Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 28.10.1976 zum Naturschutzgebiet erklärt. Schutzzweck ist ua die Erhaltung der weitgehenden Ursprünglichkeit einschließlich des besonderen ästhetischen Wertes sowie die Erhaltung seltener oder gefährdeter Tier- oder Pflanzenarten.
Eine gezielte Verbesserung des ökologischen Zustandes erfolgte mit dem Abschluss zivilrechtlicher Verträge mit Grundeigentümern ab dem Jahr 1992 im Rahmen des städtischen ‚Öko-Programms‘.

Bis heute ist damit die Pflege im Ausmaß von 49 % der Schutzgebietsfläche zivilrechtlich gesichert.
Abseits dieser Vertragsflächen fällt das Schutzgebiet zunehmend in eine unerwünschte Außernutzungstellung. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch partiell eine zu intensive Nutzung, wie zB die Düngung und Mehrfachmahd oder der freizeitmäßige Aufenthalt.
Für den ständig trockener werdenden Moorkomplex ist eine Verbesserung durch die rasche Umsetzung von Wiedervernässungsmaßnahmen dringend erforderlich.
Die Entfernung des aufkommenden Jungwuchses auf den verbuschenden Hochmoorheiden ist ebenso notwendig.
Das Einbeziehen der Grundeigentümer ist ein wichtiger Faktor, um Pflegerückstände zu beseitigen und neue Bewirtschaftungsformen anzuwenden. Der Abschluss weiterer Vereinbarungen dafür ist zweckmäßig.
Der im Jänner 2012 erschienene Pflegeplan empfiehlt die Umsetzung von 160 parzellenscharf aufgelisteten Pflegemaßnahmen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des ökologisch und landschaftsästhetisch wertvollen Hochmoorlebensraumes.

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Stand: 18.1.2017, Richilde Haybäck