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Geschützte Moore

Moosstraße

Bild vergrößernMoosstraße; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Moosstraße; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg

Der geschützte Landschaftsteil Moosstraße ist 8,6 ha groß und wurde 1986 unter Schutz gestellt. 
Die Moosstraße teilt den Hochmoorkomplex zwischen dem Almkanal im Osten und der Glan im Westen in zwei fast gleich große Hälften.
Ihr Anfang liegt bei der Riedenburger Kaserne, die 1730 als Barackenlager für durchziehende österreichische Soldaten errichtet worden war und dann Kavalleriekaserne und später Artilleriekaserne wurde.  
1740 wurde sie unter Erzbioschof Firmian nördlich der Firmianstraße errichtet.
30 Jahre später wurde der nördliche Teil unter Fürsterzbischof Colloredo verbessert, südlich der Firmianstraße blieb der Weg weiter ein Fußpfad. In den Jahren 1803 bis 1805 wurde die Moosstraße dann bis Glanegg als Fahrstraße ausgebaut, wobei die neue Straße ähnlich wie die Kleßheimer Allee zuerst eine beiderseitige Bepflanzung mit Pyramidenpappeln erhielt.
Die Moosstraße ist auf eine Länge von über 4 km heute die längste geradlinige Straße im Land Salzburg mit einem geschlossenen beiderseitigen Baumbestand.

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Stand: 17.8.2017, Richilde Haybäck