Bgm. Harald Preuner doch NICHT mit Corona infiziert!

Sonntag, 08.11.2020
70 Tests technisch falsch zugeordnet – Erleichterung beim Stadtchef groß

Aufgrund eines technischen Fehlers im Labor wurden 70 Corona-Tests als „positiv“ statt richtigerweise negativ ausgewiesen. Darunter auch der des Salzburger Bürgermeisters Harald Preuner. Preuner ließ sich daraufhin umgehend ein zweites Mal testen. Das Ergebnis lag Sonntagfrüh, 8. November 2020, vor. Er ist nicht mit dem Corona-Virus infiziert!

Alle Betroffenen wurden ebenfalls umgehend informiert, dass sie negativ sind. Auch ihnen wurde vom Labor ein zusätzlicher, kostenloser Test angeboten. Sie können sich bei der Hotline 1450 mit dem Hinweis auf diese Pressemeldung für den erneuten Test anmelden.

Übertragungsfehler bei Testauswertung

Die Durchführung eines PCR-Auswertungsverfahrens ist komplex. Bei der Auswertung von 70 Proben wurden durch einen technischen Fehler die Werte der internen Qualitätskontrolle anstatt der Patienten-Abstrichergebnisse den Betroffenen mitgeteilt. Aufgefallen ist der Fehler innerhalb weniger Stunden durch das normierte Qualitätssicherungsverfahren im Labor. „Bei den 70 Proben wurden leider die falschen Ergebnisse mitgeteilt. Um jeder Verunsicherung vorzubeugen, bieten wir natürlich diesen Personen auf Wunsch einen zusätzlichen kostenlosen Test an“, sagt Dr. Georg Mustafa.

Viel Zuspruch für Bürgermeister

Stadtchef Preuner ist es ein besonderes Anliegen, sich für die vielen Genesungswünsche, Durchhalteparolen und Mut-Zusprüche, die ihm per Telefon, Email und SocialMedia entgegen gebracht wurden, bei der Bevölkerung zu bedanken. „Meine Erleichterung jetzt, mit einem negativen Testergebnis, ist natürlich groß. Die vielfache Unterstützung hat sehr gut getan. Ich weiß nun aber auch ganz genau, was los ist, wenn jemand positiv getestet wurde. Daher mein dringender Appell, die Corona-Vorsichtmaßnahmen wirklich konsequent zu beachten! Nur gemeinsam können wir der Pandemie Einhalt gebieten.“

Budgetsenat wie geplant

Alle Maßnahmen, die mit Preuners vermeintlicher Infektion in Zusammenhang stehen, können nun aufgehoben werden. Der Budgetsenat kann wie geplant am 16. November stattfinden.

Karl Schupfer