Keine Übersterblichkeit in städtischen Seniorenwohnhäusern

Impfen und Maßnahmen wirken
Montag, 24.01.2022

Die überdurchschnittlich hohe Durchimpfungsrate in den Seniorenwohnhäusern der Stadt wirkt: Die aktuelle Sterbe-Statistik zeigt, dass im Verlauf der Pandemie die Zahl der Todesfälle nahezu gleich geblieben ist: Im Jahr 2020, also im ersten Corona-Jahr, verzeichneten die sechs städtischen Seniorenwohnhäuser einen Anstieg der Sterblichkeitsrate von 5,21% im Vergleich zum Vor-Krisenjahr 2019. Angesichts der gesundheitlichen Ausnahmesituation während der Krise ein vergleichsweise moderater Anstieg. Im vergangenen Jahr – mit Beginn der Impfung – sank die Sterberate wiederum um 5% ab und befand sich trotz Corona wieder auf dem Niveau von 2019. Auch aus dem Drei-Jahresschnitt lässt sich keine Übersterblichkeit ablesen. Die Zahlen sind also auch während der größten Gesundheitskrise der 2.Republik relativ konstant geblieben.

Auch weiterhin gut geschützt im SWH - „Dritter Stich“ im SWH bereits um ein Drittel höher wie Bevölkerungsdurchschnitt

Mit Stand 10.01.2022 lag die Rate der Vollimmunisierung (3. Stich) in Österreich bei 43,5%. Die städtischen Seniorenwohnhäuser sind auch hier weiterhin Vorreiter und stehen im aktuellen Impfdurchlauf zum selben „Stichtag“ bereits bei einer Immunisierungsrate von 74%. „Wir setzten seit Beginn der Krise sehr erfolgreich alle Maßnahmen zum Schutz der Menschen um. Die vorliegenden Zahlen zeigen jetzt, dass unser konsequenter Weg der Richtige war. Die Zahlen belegen auch ganz klar, dass die beste Schutzmaßnahme nach wie vor die Impfung ist. Denn in den Seniorenwohnhäusern ist die Vollimmunisierung inklusive drittem Stich ca. doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt! Unsere Mitarbeiter:innen waren und sind extrem vorsichtig und tun alles, um die Menschen, die bei uns leben zu schützen. Jeder einzelne Todesfall hat uns geschmerzt, aber angesichts der Folgen, die die Krise anderswo ausgelöst hat, sind wir sehr froh, dass es im Verhältnis so wenige waren. Es ist unglaublich, dass unsere Mitarbeiter:innen trotz der zweijährigen Dauerbelastung noch immer durchhalten und mein ganz großer Dank gebührt vor allem ihnen“, so Sozialstadträtin Anja Hagenauer.

Info-Z/Schrattenecker