Hintergrundbild
Wirtschaft & Umwelt
 
Presse

Fotografie & Filmkunst in gemeinsam unter „Dach und Fach“ bringen

Auinger: Österreichisches Museum für Fotografie und Film größer denken
 
Fr, 3. August 2018

Ein Haus für Fotografie und Film in Salzburg steht als zentrales Thema auf der Kultur-Agenda von Vizebürgermeister Bernhard Auinger. Salzburg sei als Standort für ein österreichisches Fotomuseum ausgesprochen interessant, da teile er die Meinung von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und freue sich über aktuelle Signale zur Gesprächsbereitschaft vom Bund.

„Als Kultur-Ressortchef der Stadt freue ich mich darauf, hier die Hand zu reichen und gemeinsam tätig zu werden. Wenn wir über ein Museum für Fotografie und Film in Salzburg nachdenken, sollten wir das allerdings mit großer Offenheit tun und den gedanklichen „Möglichkeitsraum“ – ganz im Sinne von Robert Musil – erst einmal weit aufspannen.“, ist Bernhard Auinger überzeugt. Das Rupertinum halte er rein baulich für zu klein für ein österreichisches Fotomuseum. Für einen Neubau komme ein Grundstück der Stadt an der Schwarzstraße in Frage.

„Wenn das neue Paracelsusbad im Herbst 2019 in Betrieb geht, kann das alte Kurhaus abgerissen werden. Auf diesem Areal sehe ich die Option, ein Haus für die Fotografie und den Film zu errichten - ein Foto- und Filmmuseum in Kooperation mit dem Filmkulturzentrum Das Kino.“

Im September ist ein Treffen in Sachen Fotomuseum zwischen Vizebürgermeister und Landeshauptmann geplant, bei dem Bernhard Auinger Eckdaten zu den Möglichkeiten an der Schwarzstraße darlegen wird. „Ab Herbst muss die Diskussion über die Nachnutzung im Gemeinderat geführt werden. Wir reden hier vom letzten Grundstück in der Altstadt-Zone I; ein idealer Standort für die Kultur.“, betont der Ressortchef.“

Rund 30 Millionen Euro wären für die Baukosten eines solchen Projekts zu veranschlagen, so Auinger, der momentan Grundlagendaten zur baulichen Ausnutzbarkeit des Areals und zum Flächenbedarf für die Bereiche Fotografie und Film erheben lässt.

Salzburg ist, nicht zum ersten Mal, aber momentan wieder intensiv - als interessanter Standort für ein Museum der Österreichischen Fotografie im Gespräch. Die Fotosammlung des Bundes wird vom Museum der Moderne Salzburg verwaltet, das Rupertinum beherbergt die höchst beachtliche Landessammlung. Mit Galerie und Archiv Fotohof besteht ein weiteres Kompetenzzentrum internationalen Ranges in Salzburg.


www.stadt-salzburg.at
Stand: 3.8.2018, Cay Bubendorfer