Ganshofstraße in Maxglan wird saniert

Donnerstag, 24.09.2020
Bauausschuss diskutiert Radweg beim Bahnhof und Radboxen

Einstimmig wurde im heutigen Bauausschuss die Sanierung der Ganshofstraße beschlossen. Die Gesamtkosten sollen maximal 370.000 Euro betragen, die Baustelle wird voraussichtlich am 5. Oktober starten und bis Mitte Dezember dauern. Dem Beschluss voraus gingen einige Nachfragen der ÖVP um die Möglichkeit einer Bauzeitverkürzung und die rechtzeitige Information der Anrainer*innen. Da bei Baustellen über ein paar Wochen schon eine kürzere Schlechtwetterphase den Bauzeitplan durcheinander bringen könne, sei das Aufnehmen der Bauzeitverkürzung in die Ausschreibung nicht sinnvoll, hieß es von Amtsseite.

Die Indexerhöhung der Radboxenmiete wurde durch einen geänderten Antrag von ÖVP und FPÖ (gegen SPÖ und Bürgerliste) nun anders beschlossen: Statt der Erhöhung des Preises von 80 auf 90 Euro pro Jahr soll nun vom Amt ein Kriterienkatalog erstellt werden, unter welchen Voraussetzungen hinkünftig Radboxen aufgestellt werden können. Baustadträtin Martina Berthold verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Radabstellplätze und also  auch Radboxen ohnehin mit der Planungsabteilung abgestimmt würden. Kritisiert wurde von der ÖVP auch das uneinheitliche Layout der Boxen.

Klubberatungen gibt es auf Wunsch der SPÖ für den Amtsbericht über den Ausbau der Radroute vom Bahnhof in Richtung Salzach. Positiv beurteilt wurde von allen Fraktionen eine neue Rampe in der Hans-Prodinger-Straße und unmittelbar im Anschluss eine Querungshilfe über die Schwarzstraße. Dafür müssen acht Parkplätze in der Schwarzstraße entfallen. Für den Entfall von 15 Stellplätzen in der Rainerstraße, um die dortige Engstelle für Radfahrer*innen zwischen Bahnhof und Kiesel zu beseitigen und einen zwei Meter breiten Radstreifen zu errichten, zeichnet sich dagegen keine Mehrheit ab. ÖVP und FPÖ verwiesen auf die bereits bestehende Parkplatznot vor Ort. Nun soll es eine gemeinsame Besichtigung des Abschnitts durch die Mitglieder des Ausschusses geben.

Ebenfalls für Klubberatungen zurückgestellt wurde das Ansuchen über die Abhaltung des Europäischen Steinfestivals im Juni 2021 am Kapitelplatz. Alle Fraktionen sprachen sich dafür aus, die Veranstaltung, bei der 130 bis 150 Teilnehmer*innen ihre handwerklichen Fähigkeiten vergleichen, außerhalb der Altstadt durchzuführen. Nun soll dafür ein geeigneter Ort gefunden werden.

Stefan Tschandl