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Mirabellgarten

Orangerie

Bild vergrößernOrangerie; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Orangerie; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernOrangerie Vogelkäfig; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Orangerie Vogelkäfig; Quelle: honorarfreies Pressebild: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Bild vergrößernOrangerie; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Dipl.-Ing. Ch. Stadler, Gartenamtsleiter

Orangerie; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Dipl.-Ing. Ch. Stadler, Gartenamtsleiter

Die Orangerie im Süden des Schlosses mit dem Palmenhaus neben dem Großen Gartenparterre wurde um 1725 nach Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt und Franz Anton Danreiter errichtet.

Dieser Garten diente ursprünglich vor allem zur Zucht von Orangenbäumchen und anderen exotischen Ziergehölzen, die im Vorwinter dann ins Glashaus gebracht wurden um den Winter frostfrei zu überstehen.

In der Barockzeit galten Orangenbäumen als Metapher der fürstlicher Tugend schlechthin, die orangefarbenen Früchte dieses Citrusbaumes wurden dabei mit den goldenen Äpfeln aus dem mythologischen Garten der Hesperiden gleichgesetzt. So durfte auch im fürstlichen Barockgarten Mirabell eine Orangerie nicht fehlen.

Das Palmenhaus im Osten des Wasserparterres wurde im zwanzigsten Jahrhundert noch nach dem zweiten Weltkrieg anderwärtig genutzt und erst nach 1980 wieder zum ursprünglichen Gewächshaus umgestaltet. Dabei wurden alte Pläne von Danreiter neu belebt. Im Garten der Orangerie steht die von Lois Lidauer im Jahr 1962 gestaltete Bronzefigur eines Flötenspielers.

Das südliche Gebäude der Orangerie war bis 2012 als Barockmuseum genutzt und soll in den kommenden Jahren zu einem "Sound of Musik - Museum" umgebaut werden.

Dr. Reinhard Medicus

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Stand: 20.3.2018, Richilde Haybäck