Begegnungszone am Makartplatz geplant – keine Fußgängerzone in der Theatergasse beschlossen

(Symbolbild)
Der Makartplatz soll zur Begegnungszone werden - bei unveränderter Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmer:innen. Geplant sind bessere Bedingungen für die Öffi-Gäste, mehr Platz für Fußgänger:innen und eine Aufwertung des öffentlichen Raums. Auch der Autoverkehr kann weiterhin wie gewohnt durch den Bereich fahren. Eine Fußgängerzone in der Theatergasse wurde nicht beschlossen.
„Wir wollen die Chance nach den Bauarbeiten nutzen, um den Makartplatz für alle besser zu machen. Eine Begegnungszone bedeutet ja nicht, dass Autos nicht mehr fahren dürfen. Im Gegenteil: Alle können den Platz weiterhin nutzen, aber Fußgängerinnen und Fußgänger bekommen mehr Raum und können sich sicherer und leichter bewegen. Auch die Bushaltestellen werden verbessert und der Grünbereich in der Mitte soll einladender werden. Davon profitieren letztlich alle, die hier unterwegs sind“, erklärt Planungsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste).
Der Amtsbericht unterscheidet ausdrücklich zwischen der beschlossenen ersten Ausbauphase und einer langfristigen Entwicklungsperspektive. Die Begegnungszone erstreckt sich vom Bereich Schwarzstraße über den Makartplatz bis zur Dreifaltigkeitsgasse. Die Bushaltestelle in der Theatergasse bleibt in der beschlossenen Phase an ihrem bisherigen Standort unverändert bestehen. Auch die Verkehrsführung bleibt unverändert. Die Verkehrsuntersuchung zeigt, dass der Verkehrsablauf grundsätzlich stabil bleibt und sich für den motorisierten Verkehr keine wesentlichen Verschlechterungen ergeben. Die durchschnittlichen Wartezeiten und Geschwindigkeiten bleiben auf einem vergleichbaren Niveau.
Eine mögliche spätere Umgestaltung der Theatergasse zur Fußgängerzone wurde zwar untersucht, aufgrund der verkehrlichen Auswirkungen unter den derzeitigen Bedingungen aber ausdrücklich nicht zur unmittelbaren Umsetzung empfohlen.
„Natürlich prüfen wir in der Stadtplanung auch langfristige Möglichkeiten. Entscheidend ist aber, was unter den gegebenen Bedingungen sinnvoll und umsetzbar ist. Eine Fußgängerzone in der Theatergasse ist aktuell nicht vorgesehen und wurde auch nicht beschlossen. Unser Fokus liegt auf einer Begegnungszone, die den Makartplatz für alle angenehmer macht, ohne gewohnte Verkehrsverbindungen zu unterbrechen“, so Schiester.
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