Gemeinsam für die Pflegelehre: Salzburger Trägereinrichtungen vernetzen sich

Netzwerktreffen Pflegelehre bringt Ausbildungseinrichtungen, Schulen, Praxis und Sozialpartner zusammen
07.10.2026
Netzwerktreffen Pflege
v.li. Benjamin Braunstein (Qualitäts- und Entwicklungsmanagement Pflege Stadt Salzburg) und StR Andrea Brandner

Wie kann die Pflegelehre gemeinsam weiterentwickelt und für junge Menschen attraktiv gestaltet werden? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich gestern Vertreterinnen und Vertreter zentraler Trägereinrichtungen, Ausbildungspartner und Sozialpartner beim Netzwerktreffen Pflegelehre im Bundesland Salzburg.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vernetzung der Einrichtungen und das gemeinsame Auftreten für eine starke Pflegeausbildung. Ziel war es, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam Perspektiven für die Ausbildung junger Menschen in der Pflege zu entwickeln. „Die Pflegelehre ist eine wichtige Möglichkeit, jungen Menschen einen praxisnahen und attraktiven Einstieg in den Pflegeberuf zu ermöglichen. Damit Ausbildung gelingt, braucht es das Zusammenspiel vieler Beteiligter. Der gestrige Austausch hat gezeigt, wie wichtig die Vernetzung und die gemeinsame Arbeit an Lösungen sind“, betonte Stadträtin Andrea Brandner.

Vier zentrale Themen im Mittelpunkt

In einem „Themen-Café“ arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu vier zentralen Fragestellungen:

  • Gewinnung und Bindung von Auszubildenden
  • Junge Menschen ausbilden
  • Blick in die Zukunft
  • Zusammenarbeit zwischen Schule, Praxis und Praktikum

Breites Netzwerk aus Pflege, Bildung und Sozialpartnern

Am Netzwerktreffen nahmen Vertreterinnen und Vertreter unter anderem des Roten Kreuzes, der SALK, des Hilfswerks, der Seniorenwohnhäuser Eugendorf und Zell sowie der Lebenshilfe teil. Ergänzt wurde das Netzwerk durch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaftskammer Salzburg, der Arbeiterkammer Salzburg, der Hauskrankenpflege sowie der Landesberufsschule 3. Damit kamen unterschiedliche Perspektiven zusammen – von Pflegedirektionen und Praxisanleitung über die Koordination der Pflegelehre und Praktika bis hin zu Bildungs-, Jugend- und Arbeitsmarktfragen. Auch das Personalamt der Stadt Salzburg war in den Austausch eingebunden.

Gemeinsam Verantwortung für die nächste Generation

Die Pflege steht vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für den Pflegeberuf zu begeistern, ihnen gute Ausbildungsbedingungen zu bieten und sie während ihrer Ausbildung bestmöglich zu begleiten.

Das Netzwerktreffen versteht sich daher als wichtiger Schritt hin zu einer noch stärkeren Zusammenarbeit der Trägereinrichtungen und Ausbildungspartner im Bundesland Salzburg. Der gemeinsame Austausch soll weitergeführt und die gewonnenen Erkenntnisse sollen für die zukünftige Arbeit genutzt werden. „Wir wollen nicht nebeneinander, sondern miteinander an der Pflegeausbildung arbeiten. Wenn Träger, Schulen, Praxis und Sozialpartner ihre Erfahrungen und Kompetenzen zusammenbringen, profitieren davon vor allem die jungen Menschen in Ausbildung und letztlich auch die Pflege in Salzburg“, resümiert Brandner.

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