Salzburg! Neu regieren. Neu verwalten. – Viel erreicht. Viel zu tun.
Halbzeitbilanz der Salzburger Stadtregierung
Magistratsdirektor Max Tischler, Stadträtin Andrea Brandner (SPÖ), Vizebürgermeister Christoph Brandstätter (ÖVP), Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ), Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ) und Stadträtin Anna Schiester (BL/GRÜNE).
Kurzfassung
- Halbzeit nach zweieinhalb Jahren: Vieles wurde umgesetzt oder entscheidend auf den Weg gebracht.
- Gemeinsames Dach: „Salzburg! Neu regieren. Neu verwalten.“
- Neuer Stil: Unterschiedliche politische Positionen, aber gemeinsame Verantwortung für Salzburg.
- Konkreter Maßstab: Was hat sich für die Salzburger:innen tatsächlich verbessert?
- Ehrliche Bilanz: Wir zeigen, was erreicht wurde – und ebenso klar, was noch zu tun ist.
- Blick nach vorne: Bis 2029 werden die zentralen Zukunftsprojekte konsequent weiterverfolgt.
- Leitlinie: „Viel erreicht. Viel zu tun.“
Langfassung
Salzburg wird seit 2024 anders regiert.
Unterschiedliche politische Kräfte arbeiten dort zusammen, wo die Stadt konkrete Lösungen braucht. Diese Zusammenarbeit ist kein Selbstzweck. Sie muss im Alltag der Salzburger:innen spürbar werden: durch verlässliche öffentliche Leistungen, mehr soziale Sicherheit, bessere Mobilität, neuen Wohnraum und Investitionen in die Zukunft.
Die Bilanz zeigt Bewegung statt Stillstand.
Viele Vorhaben wurden umgesetzt, andere sind planungs- oder baureif, wieder andere brauchen noch politische Entscheidungen und gesicherte Finanzierung. Deshalb ist die Halbzeit weder Schlussbilanz noch Leistungsschau. Sie ist eine ehrliche Standortbestimmung: Was ist gelungen? Was verändert sich dadurch für die Menschen? Und worauf konzentriert sich die Stadtregierung bis 2029?
Der rote Faden besteht aus drei Versprechen: Salzburg soll im Alltag funktionieren. Die Stadt soll Chancen eröffnen und niemanden zurücklassen. Und sie soll die großen Zukunftsfragen bei Wohnen, Mobilität, Klima, Bildung und Verwaltung entschlossen angehen.
| Versprechen | Was bereits sichtbar ist | Was bis 2029 zählt |
|---|---|---|
| Die Stadt funktioniert | Dichterer öffentlicher Verkehr, S-Bike, stärkere Feuerwehr, mobile Radarkontrollen, sanierte Infrastruktur | Pünktlicher ÖV, bessere Ampeln, starke Einsatzorganisation und moderne Verwaltung |
| Die Stadt eröffnet Chancen | Ausbau der Kinderbetreuung, Wohnbauprojekte, Unterstützungsfonds, Sozial-Leitbild und neue Begegnungsangebote | Leistbares Wohnen, verlässliche Betreuung, Pflege und Hilfe nahe bei den Menschen |
| Die Stadt gestaltet Zukunft | Salzachplan, REK, nachhaltiger Tourismus, Digitalisierung sowie Investitionen in Sport und Bildung | Klimaanpassung, Verkehrsberuhigung, neue Infrastruktur und klare räumliche Entwicklung |
| Zahl | Wofür sie steht | Einordnung |
|---|---|---|
| rund 3.000 | Wohnungen in Planung oder Umsetzung | Unter anderem Glangärten, Goethesiedlung, Leiner-Areal, Schallmoos und Alpenstraße |
| 48,2 Mio | Beförderungen im öffentlichen Verkehr 2025 | Rund neun Prozent mehr als im Vorjahr |
| 600 / 65 | S-Bikes und Stationen zum Start | Neues, stark angenommenes Mobilitätsangebot |
| 474 | zusätzliche Plätze in Kinderbildung und Betreuung | vorgesehen im Zeitraum 2024 bis 2027 |
| 100.000 Euro | Volumen des Unterstützungsfonds | Zusätzliche Hilfe für Menschen in schwierigen Situationen |
| 6.684 | festgestellte Tempoüberschreitungen | März bis Juni 2026 mit dem neuen mobilen Messgerät |
| 14 plus 14 | Feuerwehrfunktionen für zeitkritische Erstmaßnahmen | Ausgewogene Verteilung auf beide Salzachseiten |
| über 8.200 | Teilnehmer:innen bei der Bewegten Stadt | Mehr als 200 kostenlose Kurse jährlich |
| 2.800 | Beteiligte an der Vision Salzburg 2040 | Breite Grundlage für einen nachhaltigen Tourismus |
| 250 plus | Beteiligte am Sozial-Leitbild | Verwaltung, Sozialorganisationen, Politik und Bevölkerung |
Was sich im Alltag verändert
Besser unterwegs und besser verbunden
Der öffentliche Verkehr wurde schrittweise dichter, direkter und verlässlicher. Neue und ausgebaute Linien verbinden Wohngebiete, Schulen und Stadtteile besser miteinander. S-Bike ergänzt das Angebot für kurze Wege, das sommerliche P&R-Angebot erleichtert Gästen und Pendler:innen den Umstieg.
Liniennetz: Die Linien 9 und 10 wurden in Taxham verdichtet, die Linie 11 als Westring eingeführt, die Linie 12 zum City-Ring ausgebaut und die Linie 22 erweitert. Aus den Linien 17 und 18 entstand 2026 die neue Linie 17.
Messbarer Zuwachs: Die Linie 12 erreichte 2025 mehr als 2,22 Millionen Beförderungen und ein Plus von 544,8 Prozent. Die Linie 11 legte um 89,8 Prozent zu, die Linie 22 um 23,6 Prozent. Die neue Linie 17 verzeichnete seit Mitte Februar 2026 fast 284.000 Einstiege.
P&R und Rad: Die Nutzung des sommerlichen P&R-Angebots stieg von 9.520 auf 14.896 Fahrten. Der Radverkehrsanteil liegt bei knapp 24 Prozent; das Radbudget wurde verdoppelt.
Rückhalt und Auftrag: Eine repräsentative Spectra-Befragungen mit 500 Befragten zeigte, dass die grundsätzliche Richtung mitgetragen wird: 56 Prozent befürworten die Verkehrsregelung rund um das Neutor. Das ist Rückenwind und Auftrag zugleich – Veränderungen müssen gut erklärt, mit verlässlichen Alternativen begleitet und laufend überprüft werden.
Sicherheit, Infrastruktur und Lebensqualität für Salzburg
Verkehrssicherheit: Das neue mobile Geschwindigkeitsmessgerät ist rund um die Uhr flexibel einsetzbar. Von März bis Juni 2026 wurden 6.684 Übertretungen festgestellt; die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 121 km/h. Ziel der Kontrollen ist nicht die Einnahme, sondern der Schutz von Menschenleben.
Feuerwehr: Die Feuerwache Liefering wurde saniert und erweitert. Durch das neue Einsatzkonzept und zwei zusätzliche Funktionen stehen künftig auf beiden Salzachseiten jeweils 14 Funktionen für die ersten zeitkritischen Maßnahmen bereit.
Freizeit und Sport: Das Freibad Leopoldskron wurde mit neuer Rutsche, saniertem Sprungturm, erneuerten Wegen, Liege- und Tribünenbereichen, Trinkwasserbrunnen, zusätzlichen Bäumen und weiteren Verbesserungen umfassend modernisiert.
Mehr Chancen und sozialer Zusammenhalt - Bildung Wohnen und Arbeit
Kinderbildung und Betreuung: Von 2024 bis 2027 sollen 474 zusätzliche Plätze entstehen. Das Bildungsbauprogramm läuft mit Projekten in Parsch, Nonntal, Lehen, der Berchtesgadnerstraße und der Aignerstraße weiter.
Personaloffensive: Im ersten Schritt entstehen 20 Ausbildungsplätze in der Elementarpädagogik. Die Stadt übernimmt Ausbildungskosten und kompensiert den 50-prozentigen Lohnentfall während der berufsbegleitenden Ausbildung.
Wohnen: Rund 3.000 Wohnungen befinden sich in unterschiedlichen Planungs- und Umsetzungsstadien. Mit dem Grundstücksankauf in der General-Keyes-Straße wurde außerdem eine Grundlage für geförderten Mietwohnbau geschaffen.
Wohnleitbild 2040: Mit 80 konkreten Vorhaben liegt erstmals ein strategischer Fahrplan für die Salzburger Wohnungspolitik vor. Dazu gehören ein Monitoring gegen Flächenspekulation und ein klarer Schwerpunkt auf dauerhaft leistbarem, gemeinnützigem Wohnbau.
Kautionsfonds und Wohnungsvergabe: Der Kautionsfonds wurde von 25.000 auf mehr als 160.000 Euro aufgestockt. Neue Vergaberichtlinien sollen Wohnungsvergaben beschleunigen, Leerstände reduzieren und durch höhere Einkommensgrenzen wieder mehr Menschen den Zugang ermöglichen.
Schutz von Wohnraum: Die Stadt geht verstärkt gegen die Zweckentfremdung von Wohnungen vor. Strengere Regeln und Kontrollen bei Kurzzeitvermietungen haben die Zahl der angebotenen Wohnungen um rund 30 Prozent reduziert. Auch Mikrohotels, Zweitwohnsitze, Ferienwohnungen und Leerstand bleiben im Fokus.
Lehrlinge: Die Kampagne „Setz dir ein Denkmal“ sollte zunächst 20 neue Lehrlinge gewinnen und anschließend zehn Lehrstellen pro Jahr sichern.
Hilfe, Begegnung und Teilhabe
Unterstützungsfonds: Ein neuer Fonds mit 100.000 Euro ermöglicht gezielte zusätzliche Hilfe in schwierigen Lebenssituationen.
Sozial-Leitbild: Mehr als 250 Menschen aus Verwaltung, Sozialorganisationen, Politik und Bevölkerung haben an der sozialpolitischen Orientierung der Stadt mitgearbeitet.
Neue Angebote: Das Besuchscafé Mitju schafft einen geschützten Rahmen für Kinder und getrenntlebende Eltern. Stadt-Oase und Grillplätze öffnen niederschwellige Räume für Begegnung.
Welcome Center: Das dreijährige Pilotprojekt mit Land Salzburg und Innovation Salzburg unterstützt Zugewanderte; die Stadt stellt jährlich 50.000 Euro und bis zu eine Planstelle bereit.
Lebensqualität und Zukunftsräume
Salzachplan und REK: Der Wasserverband Lebensraum Salzach verbindet Hochwasserschutz, Gewässerökologie und Naherholung. Parallel schafft das Räumliche Entwicklungskonzept die Grundlage für Wohnbau, Grünraumschutz und eine geordnete Stadtentwicklung.
Kultur und Innenstadt: Die Open-Air-Konzerte am Residenzplatz kehrten nach neun Jahren zurück und erreichten 2025 rund 20.000 Besucher:innen; 85 Prozent der Ticketkäufer:innen kamen aus dem Bundesland Salzburg. Gassenfeste und Sportgroßveranstaltungen beleben die Stadt zusätzlich.
Erinnerungskultur: Mit der Helene-Thimig-Straße, der Würdigung Alma Rosés und der Ausstellung zum 80. Jahrestag des Kriegsendes setzt Salzburg sichtbare Zeichen der historischen Verantwortung.
Nachhaltiger Tourismus: Die Vision Salzburg 2040 stellt Akzeptanz, Lebensqualität und Mehrwert für die Bevölkerung in den Mittelpunkt und entstand mit rund 2.800 Beteiligten.
Moderne Verwaltung: IT- und Digitalisierungsstrategie werden weitergeführt; dazu zählt auch ein KI-Projekt im Magistrat. Stabile und transparente Finanzen bleiben die Grundlage für die Umsetzung der prioritären Vorhaben.
Viel zu tun bis 2029
Die zweite Hälfte der Amtsperiode verlangt klare Prioritäten. Große Investitionen müssen planungs- und finanzierungsreif werden, Entscheidungen nachvollziehbar vorbereitet und Betroffene frühzeitig einbezogen werden. Die Arbeitsklausur am 8. Oktober schärfte dazu zehn ressortübergreifende Vorhaben.
| Nr | Priorität | Ziel bis 2029 |
|---|---|---|
| 1 | Verkehrsberuhigung Innenstadt | Umbau ab 2027 starten und Aufenthaltsqualität sowie Sicherheit erhöhen |
| 2 | Rot-Kreuz-Parkplatz | Zentrale Fläche für Stadtleben, Mobilität und Aufenthalt neu ordnen |
| 3 | Salzachplan | Flussraum als Lebens-, Natur- und Stadtraum weiterentwickeln |
| 4 | Kinderbildung und Betreuung | Plätze, Personal und Bildungsbauten konsequent ausbauen |
| 5 | Trainings-Eishalle | Bessere Trainingsbedingungen und langfristige Sportinfrastruktur schaffen |
| 6 | Grünfläche gegen Hitze | Klimaanpassung in den Stadtteilen spürbar machen |
| 7 | Leerstehende Wohnungen | Leerstand erheben, mobilisieren und vorhandenen Wohnraum besser nutzen |
| 8 | Ampelschaltungen | ÖV beschleunigen, Wartezeiten reduzieren und Verkehrsabläufe verbessern |
| 9 | Digitalisierungsstrategie | Services leichter zugänglich machen und Verwaltungsabläufe modernisieren |
| 10 | Amtsgebäude | Funktionale und wirtschaftliche Lösung für die Stadtverwaltung vorbereiten |
Konkrete nächste Schritte bei Mobilität und Wohnen
Gesamtmobilitätsplan: Das beschlossene Ziel lautet 80 Prozent Umweltverbund und 20 Prozent motorisierter Individualverkehr. Nach Abschluss der fachlichen Arbeiten folgen die politische Beratung und die Diskussion konkreter Maßnahmen.
Linienreform ab Mai 2027: Jährlich werden 2,8 Millionen Euro zusätzlich investiert. Die Linien 1, 4, 5 und 8 werden neu geordnet und mehr als 600.000 zusätzliche Obus-Kilometer angeboten.
Busverkehr beschleunigen: Wichtige ÖV-Achsen, Ampelschaltungen, Infrastruktur und Haltestellen sollen verbessert werden. Neben dem Takt stehen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Mittelpunkt.
Radverkehr: Der Anteil soll von knapp 24 auf 30 Prozent steigen. Jährlich werden mindestens vier Millionen Euro in sichere, möglichst baulich getrennte Radwege und die Entschärfung von Gefahrenstellen investiert. Nächste Projekte sind die Franz-Josef-Straße, der Makartplatz und die Verlängerung des Radwegs in der Schallmooser Hauptstraße; die Nordspange bleibt ein strategisches Infrastrukturprojekt.
Leistbares Wohnen: Beim Neubau bleibt der gemeinnützige und dauerhaft leistbare Wohnbau der Schwerpunkt. Dafür braucht es in der zweiten Hälfte der Amtsperiode eine breite politische Einigung über zusätzliche Umwidmungsflächen. Im städtischen Wohnungsbestand sollen zugleich Freiräume, Photovoltaik, Hitzeschutz und Nachverdichtung vorangetrieben werden.
Wohnviertel und REK: Ab 2027 soll die Verkehrsberuhigung in Lehen sowie Gnigl-Parsch geplant und umgesetzt werden. Das Räumliche Entwicklungskonzept soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.
Kommunikation: Große Verkehrsprojekte brauchen frühzeitige, verständliche und ressortübergreifend abgestimmte Kommunikation. Eine Mobilitätsagentur wird als möglicher organisatorischer Ansatz genannt.
Fortschritts-Kompass: Transparenz bedeutet, Fortschritt nachvollziehbar zu machen. Der aktualisierte Fortschritts-Kompass zeigt online, wie weit die Vorhaben des Arbeitsübereinkommens umgesetzt sind, welche Meilensteine erreicht wurden und wo noch Arbeit vor der Stadtregierung liegt. Die Abteilungen können ihre Projekte künftig direkt und laufend aktualisieren. Damit wird der Kompass vom Bilanzinstrument zu einem gemeinsamen Arbeits- und Steuerungswerkzeug für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Salzburg neu regieren und die drei Eckpfeiler
„Salzburg! Neu regieren. Neu verwalten.“ steht für einen neuen politischen und administrativen Arbeitsstil. Stadtregierung und Verwaltung arbeiten seit 2024 ressort- und abteilungsübergreifend daran, vereinbarte Vorhaben konsequent umzusetzen und konkrete Verbesserungen für die Menschen zu erreichen.
Die drei Eckpfeiler sind:
- Zusammenarbeit: Unterschiedliche politische Kräfte ringen respektvoll um die besten Lösungen. Politik, Führungskräfte und Verwaltung übernehmen gemeinsam Verantwortung.
- Transparenz: Ziele, Fortschritte und offene Aufgaben werden nachvollziehbar dargestellt. Der Fortschritts-Kompass macht sichtbar, was umgesetzt wurde und wo noch Arbeit vor der Stadtregierung liegt.
- Teilhabe: Die Salzburger:innen werden frühzeitig informiert, eingebunden und an wichtigen Entwicklungen beteiligt. Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse sollen in Entscheidungen einfließen.
Stimmen der Stadtregierung und der Verwaltung
Bürgermeister Bernhard Auinger
„Die erste Hälfte dieser Amtsperiode zeigt, was möglich ist, wenn Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen. Wir haben einen neuen Stil des Regierens etabliert: lösungsorientiert, respektvoll und mit hohem Umsetzungstempo. Vieles wurde bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Mein Dank gilt meinen Kolleg:innen in der Stadtregierung und besonders den mehr als 3.000 Mitarbeiter:innen der Stadt. Halbzeit bedeutet für uns nicht Zwischenstopp, sondern Ansporn.“
Bürgermeister Stellvertreter Kay-Michael Dankl
„Wohnen darf in Salzburg kein Luxus sein. Wir haben den Kautionsfonds auf mehr als 160.000 Euro aufgestockt, die Wohnungsvergabe reformiert und mit dem Wohnleitbild 2040 einen konkreten Fahrplan vorgelegt. Gleichzeitig gehen wir konsequent gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum vor. In der zweiten Hälfte braucht es eine breite politische Einigung über zusätzliche Flächen, damit weitere leistbare Wohnungen entstehen können.“
Bürgermeister Stellvertreter Christoph Brandstätter
„Trotz unterschiedlicher inhaltlicher Positionen steht die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Stadtregierung im Mittelpunkt. Entscheidend ist, dass wir tragfähige Lösungen erarbeiten und konkrete Verbesserungen erreichen. Am Ende müssen die Sache und die Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund stehen.“
Stadträtin Anna Schiester
„Wir haben in zweieinhalb Jahren die Richtung gedreht: Rund 3.000 Wohnungen sind in unterschiedlichen Stadien auf dem Weg, die Öffi-Nutzung ist um neun Prozent gestiegen und die verkehrsberuhigte Altstadt wird Realität. Es liegen aber noch große Brocken vor uns – vom neuen Räumlichen Entwicklungskonzept über das Gesamtverkehrskonzept ‚Salzburg verbinden‘ bis zur Klimawandelanpassung. Die Arbeit für Salzburg wird uns nicht ausgehen, und die mache ich nach wie vor sehr gerne.“
Stadträtin Andrea Brandner
„Soziale Politik muss bei den Menschen ankommen. Wir verbinden schnelle Unterstützung mit Angeboten, die langfristig Zusammenhalt schaffen. Gleichzeitig öffnen wir Räume für Begegnung und Beteiligung – in den Stadtteilen, im öffentlichen Raum und gemeinsam mit den Salzburger:innen.“
Magistratsdirektor Max Tischler
„Die Verwaltung schafft die Voraussetzungen dafür, dass aus den Arbeitsschwerpunkten konkrete Projekte und verlässliche Leistungen für die Salzburgerinnen und Salzburger werden. Seit 2024 funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Stadtregierung, Führungskräften und den mehr als 3.000 Mitarbeiter der Verwaltung wirklich sehr gut. ‚Neu verwalten‘ heißt für uns, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen professionell vorzubereiten und die vereinbarten Vorhaben konsequent umzusetzen. Die bisherigen Fortschritte zeigen, was möglich ist, wenn Politik und Verwaltung eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“
Gemeinsames Motto
„Diese Halbzeitbilanz ist kein Schlusspunkt. Sie zeigt, worauf wir aufbauen können und wo wir noch stärker werden müssen. Wir werden weiterhin um die besten Lösungen ringen, mit dem gemeinsamen Ziel, Salzburg sozial, sicher, lebenswert und handlungsfähig zu halten. Viel erreicht. Viel zu tun.“
Jochen Höfferer MA