Gut und günstig: 1 Jahr Greißlerei im Seniorenheim Nonntal
Eine einfache Idee schreibt im Seniorenheim Nonntal seit nun einem Jahr Erfolgsgeschichte: Auf Initiative von MitarbeiterInnen bietet eine kleine Greißlerei Waren des täglichen Bedarfs für die HeimbewohnerInnen an – und der „Laden brummt“! Den ersten Jahrestag feierte man mit Brötchen, Umtrunk und bester Laune.
Schon früher gab es für BewohnerInnen die Möglichkeit, Einkaufswünsche bei der Heimleitung zu deponieren: Ein ganz wichtiger und schneller Service vor allem für jene Menschen, die nicht mehr mobil sind und vielleicht auch selten Besuch bekommen. In der Belegschaft, die von den älteren Herrschaften immer wieder um Hilfe in Sachen Einkauf gebeten wurde, entstand deshalb die Idee, im Heim einen kleinen Laden einzurichten und dort all jene Dinge anzubieten, die das Alltagsleben einfacher und angenehmer machen. Schuhcreme und Batterien, Shampoo und Schokokekse, zum Beispiel. Wer spezielle Wünsche hat, die über das lagernde Angebot hinausgehen, gibt einfach eine Vorbestellung für den nächsten Einkaufstag ab. Alle Produkte gehen zum Selbstkostenpreis über den Ladentisch, „und wir achten beim Einkauf natürlich auf Aktionen und darauf, alles zu besten Preisen anbieten zu können!“, betont Heimleiter Alfred Zweibrot.
Peter Haselberger von der Haustechnikleitung, Elisabeth Hofbauer (Hauswirtschaftsleitung) und Walter Hensel (Bereichsleitung Wohnpflege), dessen Familie früher einen kleinen Greißler-Laden geführt hatte, machten im Sommer letzten Jahres mit Unterstützung der Heimleitung aus der Idee rasch „Nägel mit Köpfen“, renovierten einen Raum und bewirtschaften seither den Laden. Die Begeisterung der Kundinnen und Kunden ist seither ungebrochen. Jeden Dienstag und Donnerstag Nachmittag, fungiert das Geschäft auch als beliebter Treffpunkt, wo man sich kennenlernen und Tratsch und Neuigkeiten austauschen kann.
Das Sortiment der Greißlerei wird laufend an den Bedarf und die Wünsche der BewohnerInnen im Seniorenheim Nonntal angepasst. Nach wie vor kümmern sich die drei GründerInnen um den Ladenbetrieb, Unterstützung kommt inzwischen auch von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Cay Bubendorfer