2016 / Ingmar Mundt - Kulturportal der Stadt Salzburg
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2016 / Ingmar Mundt

Das Robert Jungk-Stipendium der Stadt Salzburg 2016 wurde an Ingmar Mundt aus Berlin vergeben. Er ist im September und Oktiber 2016 in Salzburg.

Ingmar Mundt hat Volkswirtschaftslehre und Zukunftsforschung studiert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in der soziologischen Zukunfts- und Transformationsforschung, Zeiforschung und Biographieforschung. Während seines Forschungsaufenthaltes in Salzburg beschäftigt er sich mit der Frage, wie sich die Vorstellung von Zukunft als eine progressive und gesellschaftliche Idee zwischen den Generationen verändert hat. Er geht dabei dem Phänomen auf den Grund, warum für junge Menschen die Zukunft oftmals so negativ konnotiert ist und wie sich dies auf ihre eigene Lebensgeschichtlichkeit auswirkt und wie sich dadurch Wahrnehmungen, Biografien und Identitäten wandeln. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem Raum Salzburg, wo er vor Ort Interviews und Befragungen durchführte.

Das Ergebnis wurde am 24.10.2016 um 18.00 Uhr In der JBZ  präsentiert. Außerdem erscheint eine Publikation dazu.

Das Robert Jungk-Stipendium umfasst neben kostenloser Wohnmöglichkeit und einer finanziellen Unterstützung in Höhe von EUR 1.800 die Mitarbeit im Team Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ), die Teilnahme an Veranstaltungen und die Kooperation mit Partnereinrichtungen in Salzburg.

Die Landeshauptstadt Salzburg vergibt seit 2008 einmal pro Jahr das Robert-Jungk-Stipendium für Zukunftsforschung in Erinnerung an den Zukunftsforscher Robert Jungk, Ehrenbürger der Stadt. Die Auswahl erfolgte durch die Abteilung Kultur, Bildung und Wissen auf Vorschlag der Robert-Jungk-Stiftung. Bewerben konnten sich Personen, die in zukunftsrelevanten Forschungsbereichen wissenschaftlich und/oder zivilgesellschaftlich tätig sind, soziale und organisatorische Kompetenz zu ihren Stärken zählen und gerne teamorientiert arbeiten. Besonders gesucht wurden Personen die im Bereich der Zukunftsforschung aktiv sind.

Stand: 24.10.2017, Verena Braschel