Innenstadtgestaltung: Architektur-Siegerprojekt wird zur Beschlussfassung vorgelegt

07.10.2026

Im Frühjahr konnte ein slowenisches Architekturbüro den Wettbewerb um die Gestaltung der Begegnungszone zwischen Herbert-von-Karajan-Platz und Haus der Natur für sich entscheiden. Das Büro Ravnikar Potokar arhitekturni biro überzeugte mit seinem Projekt, das mehr Bäume, einladende Sitzgelegenheiten, die Einbeziehung des Almkanals und eine qualitätsvolle Bodengestaltung vorsieht. Der Museumsplatz, Anton-Neumayr-Platz, Bürgerspitalplatz und Herbert-von-Karajan-Platz sollen mehr Aufenthaltsqualität für Salzburger:innen ebenso wie für Gäste bieten. Auch die Münzgasse, Gstättengasse und Bürgerspitalgasse werden erneuert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit und nachhaltigem Bauen. Nun wird das Siegerprojekt, das sich in einem zweistufigen Wettbewerb mit 38 Bewerbungen und elf eingereichten Projekten durchsetzen konnte und von einer vielfältig besetzten Jury ausgewählt wurde, dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

„Der nördliche Teil der Altstadt liegt mitten im Weltkulturerbe und wird stark genutzt – von Bewohner:innen, Gewerbetreibenden, Salzburger:innen und Gästen. Viele Plätze sind in die Jahre gekommen und dringend sanierungsreif. Es ist gut, dass mit dem Siegerprojekt ein Vorschlag auf dem Tisch liegt, der in die Detailplanung gehen kann. Der Amtsbericht der städtischen Bauabteilung sieht vor, die Platzgestaltung terminlich so abzuwickeln, dass sie bis zum Ende der großen Festspielbaustelle im Jahr 2030 ebenfalls fertig ist. So vermeiden wir eine längere Bauphase als notwendig“, sagt der zuständige Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl: „Besonderes Augenmerk liegt darauf, den Kostenrahmen strikt einzuhalten. Der öffentliche Verkehr soll, wenn die Festspielbaustelle es ab dem Frühjahr 2027 wieder zulässt, durchgehend fahren können. Es wird Anpassungen brauchen, aber bis 2030 keine Sperren wie aktuell beim Neutor.“

Die Grundlagen für die Gestaltung der Begegnungszone zwischen Neutor und Museumsplatz waren bereits von der Planungsabteilung unter der Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler ab 2021 gelegt worden. Mit dem Gemeinderatsbeschluss von Dezember 2024, die Durchfahrt zukünftig für den öffentlichen Verkehr, Taxis, den Lieferverkehr und berechtigte Bewohner:innen zu ermöglichen, ist die Voraussetzung für das Funktionieren einer Begegnungszone gegeben. Die bauliche Umsetzung ist für die Jahre 2027 bis 2030 geplant.

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