Salzburg hinterlässt beim UEFA Super Cup eine weltweite Visitenkarte
Rund 25.000 Fans feiern friedliches Fußballfest – Sport und Kultur gehen Hand in Hand – großer Dank an alle Beteiligten
Salzburg zieht eine ausgesprochen positive Bilanz des UEFA Super Cups 2026. Rund 25.000 Fans aus England, Frankreich, Österreich und vielen weiteren Ländern waren am Matchtag in der Stadt unterwegs. Sie feierten gemeinsam ein friedliches Fußballfest der europäischen Spitzenklasse. Gleichzeitig bewies Salzburg mitten in der Festspielzeit, dass internationale Kultur und internationaler Spitzensport erfolgreich Hand in Hand gehen können.
Mehr als 80.000 Besuche an drei Standorten
Die digitale Frequenzmessung verzeichnete an den beiden Veranstaltungstagen 27.400 Besuche beim Fan Festival am Residenzplatz. Am Matchtag wurden zusätzlich 24.100 Personendurchläufe beim Fan Meeting Point von Aston Villa am Kapitelplatz und 30.053 am Alten Markt bei Paris Saint-Germain gezählt. In Summe ergibt das 81.553 gezählte Besuche beziehungsweise Durchläufe. Dabei handelt es sich um Frequenzzahlen und nicht um unterschiedliche Einzelpersonen.
Die internationalen Fans lobten die besondere Atmosphäre, die historische Kulisse und den herzlichen Empfang. Die vielfache Rückmeldung „Wir fühlen uns in Salzburg wie zu Gast bei Freunden“ ist das schönste Kompliment für die Gastgeberstadt.
Friedliches Fest und funktionierende Organisation
Die monatelange Vorbereitung und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten haben sich bezahlt gemacht. Das Fan Festival und die Fan Meeting Points verliefen friedlich. Die Rettungsorganisationen verzeichneten lediglich vier Einsätze, auf dem Festivalgelände war kein Einschreiten der Polizei notwendig. Auch zusätzliche kurzfristige Straßensperren, etwa am Rudolfskai, waren bis zum Abend nicht erforderlich.
Ein großer Dank gilt den friedlich feiernden Fans, dem Organisationsteam der Stadt, der Polizei, den Rettungs- und Einsatzorganisationen, den Sicherheitsdiensten, Verkehrsunternehmen, Behörden, Volunteers sowie allen weiteren Partner:innen. Ebenso bedankt sich die Stadt bei den Bewohner:innen und Betrieben für ihre Geduld und ihr Verständnis.
Bürgermeister Auinger: „Investition in Salzburgs weltweite Sichtbarkeit“
„Salzburg hat sich als sichere, weltoffene und herzliche Gastgeberstadt präsentiert. Sport und Kultur sind an diesem Tag nicht in Konkurrenz gestanden, sondern haben gemeinsam gezeigt, was unsere Stadt ausmacht. Mein besonderer Dank gilt allen, die monatelang geplant und am Veranstaltungstag für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Die Stadt hat rund 200.000 Euro investiert, weitere 200.000 Euro kamen vom Land Salzburg. Der weltweite Werbewert für Salzburg im Herzen Europas ist unbezahlbar“, sagt Bürgermeister Bernhard Auinger.
Rund acht Euro städtischer Beitrag pro Fan
Umgerechnet auf die rund 25.000 Fans in der Stadt entspricht der städtische Beitrag von 200.000 Euro etwa acht Euro pro Fan. Bezogen auf die 81.553 gemessenen Besuche und Durchläufe an den drei Veranstaltungsorten beträgt der städtische Aufwand rund 2,45 Euro je gezähltem Besuch. Der gesamte öffentliche Beitrag von Stadt und Land beläuft sich auf rund 16 Euro pro Fan beziehungsweise 4,90 Euro je gemessenem Besuch.
Den konkreten wirtschaftlichen Nutzen für Gastronomie, Hotellerie, Handel und weitere Betriebe lässt die Stadt – wie bei vergleichbaren Großveranstaltungen – umfassend untersuchen. Auch die weltweite mediale Reichweite und der daraus entstehende Werbewert werden nach Vorliegen aller Daten bilanziert.
Historisches Finale mit weltweiter Strahlkraft
Für Salzburg war es eine große Ehre, von der UEFA als Austragungsort für dieses europäische Sportereignis ausgewählt worden zu sein. Denn Salzburg war die erste österreichische Stadt außerhalb Wiens, die ein europäisches Fußballfinale dieser Größenordnung ausrichten durfte. 24 Broadcaster, 56 Kommentatorenplätze, zwei Radiostationen und 90 Fotograf:innen sorgten dafür, dass die Bilder aus Salzburg weltweit zu sehen waren.
Damit hat Salzburg vor einem Millionenpublikum eine starke Visitenkarte als internationale Sport- und Kulturstadt hinterlassen – und eine Brücke zwischen europäischem Spitzenfußball, den Salzburger Festspielen und gelebter österreichischer Gastfreundschaft gebaut.
2.000 Fußball-Fans beim Public Viewing am Residenzplatz
Durch das Public Viewing wurde das sportliche Großereignis auch jenen Menschen zugänglich gemacht, die das Spiel nicht im Stadion verfolgen konnten. So hatten die Salzburger:innen wie Gäste die Möglichkeit, den UEFA Super Cup live mitzuerleben und gemeinsam die besondere Atmosphäre dieses Fußballabends zu genießen.
Jochen Höfferer