SCHEDEL´SCHE WELTCHRONIK, HÜTE, BIMINI UND FAYENCEN

04.01.1994

schedel´sche weltchronik, hüte, bimini und fayencen
Museum CA präsentiert heuer neun Sonderausstellungen

Die Schau "Symon & Symon - Arbeiten aus Metall - Papier - Le-der - Keramik" der Künstlerfamilie Symon eröffnet am 23. Fe-bruar den Reigen der heurigen Sonderausstellungen im Salzbur-ger Museum Carolino Augusteum. Josef Symon (*1932) ist gelern-ter Bildhauer, seine Frau Miroslava (*1938) ausgebildete Re-stauratorin und auf Papier und Leder spezialisiert. Tereza Symon (*1964) hat sich der Keramik verschrieben, während Kate-rina Svec-Symon (*1966) am liebsten Bucheinbände und Leder ge-staltet. Alle vier emigrierten 1968 aus der Tschechoslowakei und leben seither in Wien. Obwohl durch Familienbande verbun-den, kommen in ihren Arbeiten unterschiedliche künstlerische Persönlichkeiten zum Ausdruck (bis 4. April).

Von 9. März bis 1. Mai 1994 wird in Zusammenarbeit mit dem Gu-tenbergmuseum Mainz das Thema "500 Jahre Schedel´sche Weltchronik" dokumentiert. Architekturzeichnungen von Peter Behrens (1868 - 1940) stehen von 13. April bis 29. Mai auf dem Austellungsprogramm, ebenso lange wird die gemeinsam mit der Galerie Altnöder organisierte Ausstellung mit Werken der Ku-bin-Schülerin Emmy Haesele (1894 - 1987) gezeigt.

 

 

Sonderausstellungen SMCA (2)

"Hüte aus der Sammlung des SMCA" sind von 6. Mai bis 30. Oktober im Volkskundemuseum Monatsschlößl in Hellbrunn zu besichtigen, die Ausstellung "Bimini - Wiener Glas des Art Déco" von 1. Juni bis 2. Oktober im Salzburger Museum im Bürgerspital.

Von 28. Juni bis 6. November können Besucher Bekanntschaft mit Fayencen aus der Sammlung des SMCA machen. Dabei handelt es sich um Arbeiten aus deutschen und niederländischen Werkstätten. Anläßlich des 250. Todestages von Erzbischof Leopold Freiherr von Firmian zeigt das Salzburger Museum von 26. Juli bis 13. November wissenschaftliche Geräte und Uhren. Den Schlußpunkt bildet ab 25. November die heurige Weihnachtsausstellung.

 

 
129.016 BESUCHTEN IM VORJAHR DIE STÄDTISCHE KUNSTEISBAHN

25.810 Besucher verzeichnete die städtische Kunsteisbahn im vergangenen Dezember. Von Jänner bis Dezember des Vorjahrs nützten damit insgesamt 129.016 Freizeitsportlerinnen und -sportler diese überaus beliebte Einrichtung.

 
WEGEN FEIERTAG SCHRANNENMARKT BEREITS MORGEN MITTWOCH

Wegen des Feiertages (Heilige Drei Könige) am kommenden Don-nerstag, 6. Jänner 1994, wird der wöchentliche Schrannenmarkt auf morgen Mittwoch, 5. Jänner 1994, vorverlegt.

 
SEIT JAHRESBEGINN GILT NEUE FAMILIENFÖRDERUNG
Höhe der Förderung richtet sich nach Haushalts-Netto-Einkommen

Am 1. Jänner ist die neue Salzburger Familienförderung in Kraft getreten. Gefördert werden Familien und AlleinerzieherInnen, deren Haushalts-Netto-Einkommen die festgelegte Obergrenze nicht überschreitet und deren Kinder nach dem 30. Juli 1990 geboren sind. Die mögliche Einkommens-Obergrenze bei Familien mit einem Kind liegt bei 14.950 Schilling netto (ohne Familienbeihilfe), bei AlleinerzieherInnen (mit einem Kind) bei 11.050 netto. Die Obergrenze erhöht sich mit jedem weiteren Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, um 3.250 Schilling. Da es sich dabei um einen finanziellen Zusschuß handelt, der sich nach der Höhe des Haushalts-Netto-Einkommens richtet, gibt es Förderungen von mindestens 500 bis maximal 3.000 Schilling pro Kind.

Familienförderung wird nur für jene Kinder gewährt, die im gemeinsamen Haushalt leben und für die Familienbeihilfe bezogen wird. Die Förderung wird innerhalb der ersten drei Lebensjahre insgesamt 12 Monate ausbezahlt. Der/die AntragstellerIn (Mut-ter/Vater/Erziehungsberechtigte) muß mindestens ein Jahr im Bundesland Salzburg gemeldet sein.


Familienförderung (2)

Antragsformulare liegen im Büro für Bürgerservice der Stadt, im Familienreferat des Amtes der Salzburger Landesregierung, im Bürgerbüro des Landes in der Kaigasse sowie in Sozial- und Jugendämtern auf. AntragstellerInnen aus der Stadt Salzburg geben ihre Anträge im Büro für Bürgerservice der Stadt im Erd-geschoß des Schlosses Mirabell ab, wo auch nähere Informationen erhältlich sind (Telefon 8072/2032).

 

 

 

Presseinformation vom 01.01.1994

 

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