GIPFELGESPRÄCH ÜBER SANIERUNG SPORTANLAGEN JOSEF-PREIS-ALLEE

12.12.1996

Gipfelgespräch über Sanierung Sportanlagen josef-preis-allee
Bürgermeister Dechant verhandelt heute mit Landesrat Raus

 

Durch die Ausfinanzierung des ASV Itzling und die Errichtung der Sportanlage der Betriebsgemeinschaft Salzachsee wurden mit namhafter Unterstützung der Stadt im Norden Salzburgs moderne Sporteinrichtungen geschaffen. 1998 laufen die Unterstützungen für diese beiden Projekte aus, für die Stadt entsteht daher ab diesem Zeitpunkt budgetärer Spielraum für den Ausbau und die Sanierung der Sportanlagen im Süden. Die Perspektive eines modernen "Sportzentrums Mitte" an der Josef Preis-Allee steht heute, Donnerstag, 12.12.1996, im Mittelpunkt eines Sport-Gipfelgesprächs zwischen Bürgermeister Dr. Josef Dechant und Landesrat Othmar Raus. Das Treffen findet ab 16 Uhr im Haus des Sport an der Aigner Straße statt.

 

Nachdem mit dem Beschluß über die Nicht-Errichtung der Wohnstadt Nonntal der Verbleib der Sportanlage an der Josef-Preis-Allee gesichert ist, hat der Union-Stadtverein grünes Licht für die Sanierung seiner Anlagen.

 

Der Verein hat derzeit etwa 2.000 Mitglieder, die Anlagen im Nonntal werden intensivst genutzt. Sie sind aber bekanntlich inzwischen in vielerlei Belangen veraltet und erneuerungsbedürftig.

 

Sport-Referent Bürgermeister Dr. Josef Dechant strebt im Zusammenhang mit der Sanierung der Union-Anlagen eine Gesamtlösung für den Sport an: Die neue Dreifach-Sporthalle und der SAK sollen in das Gesamtprojekt eingebunden und damit ein leistungsfähiges "Sportzentrum Mitte" gebaut werden. Das Einvernehmen, die Sanierung des Union-Platzes gemeinsam mit dem benachbarten SAK-Platz zu betreiben, besteht. Union und SAK müssen ein gemeinsames Sanierungs- und Ausbaukonzept entwickeln.

 

Nach bisherigen Planungen sollen die Freianlagen, die Hartplätze sowie die Gebäude generalsaniert und ausgebaut werden. Aus Budgetgründen soll das Gesamtprojekt in einem mehrjährigen Zeitraum umgesetzt werden. Union und SAK müssen sich auf Prioritäten und Stufenplan für die Sanierung einigen.

 

Die Kosten für das Gesamtvorhaben belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf etwa 60 Millionen Schilling. Stadt, Land und Bund sollen die Kosten zu je einem Drtittel tragen, schlägt Bürgermeister Dr. Dechant vor.

 

Im Budget 1997 der Stadt ist für das Sanierungs-Projekt Nonntal bereits eine Million Schilling veranschlagt. Damit können Planungskosten bedient werden. In der mittelfristigen Finanzplanung sind für 1998 und 1999 je fünf Millionen Schilling für das Vorhaben vorgesehen. Die technische Abwicklung des Projekts wird vom Hochbauamt des Magistrats durchgeführt, was als zusätzliche stille Personalsubvention der Stadt für das Sportprojekt zu betrachten ist, die aber nicht in Rechnung gestellt wird.

 

Angesichts der Tatsache, daß die Union-Anlagen im Nonntal auch intensiv von vielen Nicht-Stadt-Salzburgern und den Schulen genutzt werden (und die Stadt-Bürgerinnen und -Bürger natürlich auch Landesbürger sind), hofft Bürgertmeister Dechant auf die Drittelbeteiligungen von Land und Bund an dem Vorhaben. Bauherr wird die Union bleiben, die Stadt wird ihren Beitrag "im Gleichschritt" mit Bund und Land leisten, versichert Bürgermeister Dechant.

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