Makartsteg: Neubau läuft plangemäss

09.10.2000

Abriss des

alten Makartstegs beginnt kommende Woche

 

Neue "filigrane

Stegskulptur" um 50 Mio S im Sommer 2001 fertig

 

 

 

Im Sommer 2001, so der

Zeitplan, soll der fertige neue Makartsteg mit sanftem Schwung die Salzach vom

Österreichischen Hof zum Ha­nuschplatz überspannen. Nach der festspielbedingten

Zwangspause wurden die Bauarbeiten Mitte September wieder aufgenommen. Ab kom­mender

Woche steht nun der Abriß des alten Stegs auf dem Programm.

 

 

 

Den Niedrigwasserstand der

Salzach ausnützend, wurde bereits eine Aufschüttung im Flußbettt von

Neustadtseite her gemacht. Sie wird noch vervollständigt, um - ähnlich wie beim

Müllner Steg vor fünf Jahren - das Tragwerk abtragen zu können. Es muß dazu in

drei Teile zerschnitten und von Autokränen abgehoben werden.

 

 

 

Noch vor Weihnachten

werden laut Plan der neue, schräg gegen die Fließrichtung der Salzach

gerichtete Pfeiler stehen und die Wi­derlager fertig sein. Danach wird der

erste Teil des neuen, ge­schwungenen Stahltragwerks auf den einzig nötigen

neuen Pfeiler gesetzt.

 

 

 

Im Frühjahr 2001 wechselt

die Baustelle auf die Altstadtseite. Vom Fischkrieg her wird ebenfalls eine

Schüttung eingebracht und der noch stehende alte Pfeiler als vorübergehende

Stütze für das neue Tragwerk genützt.

 

 

 

Der rund 110 m lange neue Steg wird von der Stahlbau

ARGE Wito + Oberhofer (Lienz/Saalfelden) hergestellt und in mehreren Teilen

 

 

 

 

 

Makartsteg (2)

 

 

 

 

 

nach Salzburg geliefert. Die Bauarbeiten wurden an

die Porr AG vergeben.

 

 

 

Verwirklicht

wird das Siegerprojekt eines groß angelegten Archi­tektenwettbewerbs mit 70

eingereichten Projekten, den das Salzbur­ger Duo Sailer+Lang (HALLE 1) gewann.

Der Bau der "filigranen Steg­skulptur" (Sailer+Lang) kostet inklusive breiterer

Radwege an den Uferböschungen und Unterführungen, besonders hochwassersicherer

Gründung des Pfeilers und Platzgestaltungen an den Brückenköpfen rund 50 Mio S.

 

 

 

Laut Gemeinderatsbeschluß

wurde Dipl.-Ing. Rainer Herbrich als externer Experte mit der begleitenden

Kontrolle des Projektes beauftragt. Baustadtrat Josef Huber ist überzeugt, daß

das "Jahrhundertbauwerk" von der städtischen Bauverwaltung "frist­gerecht und

unter Einhaltung des Kostenrahmens" fertiggestellt werden kann.

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