Makartsteg: Neubau läuft plangemäss
Abriss des
alten Makartstegs beginnt kommende Woche
Neue "filigrane
Stegskulptur" um 50 Mio S im Sommer 2001 fertig
Im Sommer 2001, so der
Zeitplan, soll der fertige neue Makartsteg mit sanftem Schwung die Salzach vom
Österreichischen Hof zum Hanuschplatz überspannen. Nach der festspielbedingten
Zwangspause wurden die Bauarbeiten Mitte September wieder aufgenommen. Ab kommender
Woche steht nun der Abriß des alten Stegs auf dem Programm.
Den Niedrigwasserstand der
Salzach ausnützend, wurde bereits eine Aufschüttung im Flußbettt von
Neustadtseite her gemacht. Sie wird noch vervollständigt, um - ähnlich wie beim
Müllner Steg vor fünf Jahren - das Tragwerk abtragen zu können. Es muß dazu in
drei Teile zerschnitten und von Autokränen abgehoben werden.
Noch vor Weihnachten
werden laut Plan der neue, schräg gegen die Fließrichtung der Salzach
gerichtete Pfeiler stehen und die Widerlager fertig sein. Danach wird der
erste Teil des neuen, geschwungenen Stahltragwerks auf den einzig nötigen
neuen Pfeiler gesetzt.
Im Frühjahr 2001 wechselt
die Baustelle auf die Altstadtseite. Vom Fischkrieg her wird ebenfalls eine
Schüttung eingebracht und der noch stehende alte Pfeiler als vorübergehende
Stütze für das neue Tragwerk genützt.
Der rund 110 m lange neue Steg wird von der Stahlbau
ARGE Wito + Oberhofer (Lienz/Saalfelden) hergestellt und in mehreren Teilen
Makartsteg (2)
nach Salzburg geliefert. Die Bauarbeiten wurden an
die Porr AG vergeben.
Verwirklicht
wird das Siegerprojekt eines groß angelegten Architektenwettbewerbs mit 70
eingereichten Projekten, den das Salzburger Duo Sailer+Lang (HALLE 1) gewann.
Der Bau der "filigranen Stegskulptur" (Sailer+Lang) kostet inklusive breiterer
Radwege an den Uferböschungen und Unterführungen, besonders hochwassersicherer
Gründung des Pfeilers und Platzgestaltungen an den Brückenköpfen rund 50 Mio S.
Laut Gemeinderatsbeschluß
wurde Dipl.-Ing. Rainer Herbrich als externer Experte mit der begleitenden
Kontrolle des Projektes beauftragt. Baustadtrat Josef Huber ist überzeugt, daß
das "Jahrhundertbauwerk" von der städtischen Bauverwaltung "fristgerecht und
unter Einhaltung des Kostenrahmens" fertiggestellt werden kann.
MD01 - Service und Information