VOGELGRIPPE: DIE STADT SALZBURG IST VORBEREITET

15.02.2006

Die Stadt Salzburg ist auf die Ausbreitung der Vogelgrippe bestens vorbereitet. Bei Bedarf werden alle erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche in der Stadt sowie landes- und bundesweit sofort und koordiniert umgesetzt. „Die Krisenpläne für das Auftreten der klassischen Geflügelpest liegen bereit, die Behörde hat für das Auftreten der Vogelgrippe in Salzburg die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung, jedoch einige Verhaltensregeln, die die Bevölkerung zu beachten hat. Dass das Krisenmanagement in Salzburg funktioniert, hat auch das rasche und effiziente Vorgehen beim Auftreten des BSE-Falles am Salzburger Schlachthof eindrucksvoll bewiesen“ sagt Vize-Bürgermeister DI Harald Preuner.

Die Vogelgrippe ist eine Viruskrankheit, die Wildvögel, Ziervögel und Geflügel in Tierhaltungen befallen kann. Es handelt sich dabei um eine Tierseuche, die seit langem bekannt ist. Menschen stecken sich selten und nur bei sehr engem und direktem Kontakt mit infizierten Vögeln an. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher nicht nachgewiesen worden.

Die Verbreitung der Vogelgrippe erfolgt derzeit hauptsächlich durch infizierte Zugvögel entlang der Flugrouten in die Winterquartiere und zurück. Besondere Bedeutung als Überträger kommt derzeit dem Wassergeflügel (Schwäne, Enten, Gänse etc.) zu. Aus diesem Grund ist auch die städtische Gewässeraufsicht bereits seit geraumer Zeit angewiesen, das im Stadtbereich befindliche Wassergeflügel intensiv hinsichtlich Erkrankungs- und Todesfälle zu beobachten, um verdächtige Tiere sofort zu melden.

Aus Vorsichtsgründen sollten generell keine toten Tiere berührt und von Privatleuten von der Fundstelle abtransportiert werden! Die Ausbreitung des Virus wird auch durch das Füttern von Vögeln gefördert, weil sich diese an den Fütterungsplätzen verstärkt sammeln. Es wird daher eindringlich auf das bestehende Fütterungsverbot an stehenden Gewässern hingewiesen und generell empfohlen, Wildvögel nicht zu füttern. Werden diese Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, besteht für den Menschen keine Ansteckungsgefahr bezüglich Vogelgrippe und auch anderer Tierseuchen.

Werden von BürgerInnen verendete Vögel aufgefunden, sollten diese nicht berührt und unverzüglich dem Magistrat Salzburg, Mag. Abt. 1/01 – Amt für öffentliche Ordnung unter Tel. 8072-3417 oder nach Dienstschluss der Salzburger Berufsfeuerwehr, Tel. 831 122,gemeldet werden. Es werden dann von der Behörde unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz von Menschen und Tieren ergriffen werden.


Strobl-Schilcher, Gabriele, Dr. (11399)