Vize-Bgm. Preuner setzte Spatenstich für erste Hunde-Freilaufwiese am Volksgarten
Am Do, 7.2.08, begann in China das Jahr der Ratte, in Salzburg feierten wohl etliche HundebesitzerInnen den Beginn des Jahres des Hundes. Denn an diesem Tag setzte Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner gemeinsam mit Stadtgartendirektor Dipl.-Ing. Wolfgang Saiko nächst dem Volksgartenbad den ersten Zaunpfahl für die neue, eingezäunte Hundewiese (Kosten: 12.000 Euro).
In drei Wochen werden sich hier auf 2.200 qm Hunde ohne Maulkorb und Leine vergnügen, ihre Herrlis und Frauchen dürfen sich mit den Tieren freuen. Damit die Wiese sauber bleibt und nicht zum Hundeklo verkommt, werden TierhalterInnen nur gebeten, die Häufchen ihrer Lieblinge wegzuräumen. Die Stadtverwaltung stellt dazu eigens Mülltonnen zur Verfügung.
Noch vor dem Sommer wird eine weitere eingezäunte Hundefreilaufwiese in Parsch (nächst dem Preuschenpark), im Sommer/Herbst eine Wiese in Itzling und - nach Auflösung eines bestehenden Lagerplatzes - die vierte städtische Hundewiese im Maxglaner Stölzlpark entstehen.
Ressortchef Harry Preuner freut sich über den hart erkämpften Erfolg, an dem rund 20 MitstreiterInnen aus verschiedensten Berufsfeldern beteiligt sind: MitarbeiterInnen des Amtes für öffentliche Ordnung und des Gartenamtes, VertreterInnen der Bauern- und Jägerschaft sowie der Hundeorganisationen und TierärztInnen. „Der Lohn der intensiven Gespräche und Arbeitsgruppen kann sich wirklich sehen lassen“, dankt Preuner allen Beteiligten. „Auf diesen Wiesen können sich nun Hunde so richtig austoben, ohne dass sich PassantInnen fürchten müssen. Außerhalb der Wiesen gilt natürlich weiterhin Maulkorb- bzw. Leinenpflicht. Ich bin jedoch sicher, das dies ein guter Kompromiss im Sinne eines friedlichen Miteinanders von Mensch und Tier geworden ist.“
Stadtgartendirektor Wolfgang Saiko kennt alle Ängste, Wünsche und Probleme um das Thema Mensch und Hund. Und er ist hartnäckig, wenn es um gute Lösungen geht: „Ich bin wie der Hund hinter der Katz hinter den Hundewiesen her“, versprach er. Doch nicht nur die Suche nach (weiteren) geeigneten Wiesen nahm sich die Arbeitsgruppe um Preuner vor. Ein Ergebnis ist auch die Aufstellung von gut 60 Mistkübeln speziell für die Hundesackerl an den bevorzugten „Hunde-Routen“. Weitere Mistkübel werden demnächst folgen.
KIBELLO macht Flohmarkt
Ein Mitglied des Arbeitskreises war auch Nannerl Wenger, Gründerin von KIBELLO, einem gemeinnützigen Verein im Dienste des guten Miteinanders von Mensch und Hund. Wenn die verschmusten, „menschensüchtigen“ Hunde von KIBELLO in den Kinderspitälern (Psychosomatik, Psychiatrie, Jugendmedizin, Krebsstation, etc.) auftauchen, beginnen die Augen der jungen PatientInnen zu leuchten. Um Ängste vor Hunden abzubauen werden aber auch für Kindergärten und Schulen (bis Matura) Hunde-Schulstunden (á 30 €) angeboten.
Zur Finanzierung weiterer Besuche im Kinderkrankhaus macht KIBELLO am Sa, 16.2., 9–17 Uhr, und So, 17.2., 10–14 Uhr, einen Flohmarkt im Kleingmainerhof, Morzgerstraße 27 (Spendenannahme Fr, 15.2., 10–17 Uhr). Info-Tel. 0676/722 15 04, nannerl.wenger@inode.at, www.kibello.org
Strobl-Schilcher, Gabriele, Dr. (11399)

