„Ziel erreicht“: Blaulicht testet Poller

11.06.2010

Mit 15 Einsatzfahrzeugen testeten Freitag, 11. Junii, um 11 Uhr Berufsfeuerwehr, Polizei und Rotes Kreutz „unter Alltagsbedingungen“, ob und wie weit die neue Poller-Regelung für die Altstadt die Zu- und Abfahrt der Baulicht-Organisationen einschränken könnte. „Ziel erreicht“ hieß es nach wenigen Minuten, als alle beteiligten Fahrzeuge sich am Residenzplatz sammelten. „Die Übung war erfolgreich“, fasste Stadtpolizeikommandant Lindenthaler bei der Lagebesprechung zusammen, „die speziellen Fernbedienungen funktionierten ausgezeichnet, die Durchgangsbreiten waren überall ausreichend“. Auch Eduard Schnöll, Chef der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg, zeigte sich zufrieden. „Wir sind gleich mit einem ganzen Löschtankzug samt Drehleiter ausgerückt“, berichtete er, „die Poller waren schneller herunten, als wir schauen konnten“

Bekanntlich hat der Gemeinderat beschlossen, dass mit Sommerbeginn, 21. Juni 2010, ab 11 Uhr 36 teilweise versenkbare Poller an 14 Einfahrten das Weltkulturerbe „Altstadt Salzburg“ vor illegalem Autoverkehr und ebensolcher Verparkung schützen sollen. Das System funktioniert simpel: um, 11 Uhr nach Ende der Ladetätigkeit fahren bei den zehn möglichen Einfahrten die Poller hoch (siehe Plan). Zu- und Abfahren können dann in der Regel noch die Inhaber der rund 2500 Ausnahmegenehmigungen, die mit Hilfe der Fernbedienungen die Poller versenken können.


Niedl, Stefanie (19365)