S-Bike: Neues Bike-Sharing für Salzburg

Das Projekt wird in Kooperation zwischen der Stadt Salzburg, dem Land Salzburg und der Salzburger Verkehrsverbund GmbH (SVG) umgesetzt. Ziel ist es, eine einfache, günstige und klimafreundliche Ergänzungen um Öffentlichen Verkehr zu schaffen – ideal für Pendler:innen, Studierende und Bewohner:innen, die flexibel unterwegs sein wollen.
System und Standortverteilung
S-Bike wird als stationsbasiertes System eingeführt, mit der Möglichkeit, Fahrräder an fixen Stationen auszuleihen und zurückzugeben. In der ersten Phase stehen ca. 600 Räder an ca. 60 Stationen in der ganzen Stadt zur Verfügung. Besonders viele Standorte gibt es:
- In der Innenstadt – für eine schnelle, flexible Fortbewegung
- Entlang der Hauptverkehrsachsen – als Ergänzung zum ÖPNV
- An Bahnhöfen und Uni-Standorten – ideal für Pendler:innen und Studierende
- An den Stadtgrenzen – um eine spätere Anbindung an Umlandgemeinden vorzubereiten
Langfristig soll das Netz auf bis zu 100 Standorte ausgeweitet werden, auch mit der Option, Umlandgemeinden einzubinden.
Die Buchung erfolgt bequem über eine Smartphone-App. Nutzer:innen mit einem gültigen Klimaticket oder einer Jahresmitgliedschaft (100 €) können die ersten 30 Minuten kostenlos fahren.
E-Bikes als gemeinsames Modell für Stadt und Land
Nach intensiven Beratungen haben sich Stadt und Land Salzburg darauf geeinigt, das S-Bike-System vollständig mit E-Bikes auszustatten. Die Entscheidung für E-Bikes bringt zahlreiche Vorteile mit sich:
- Erweiterte Reichweite: Nutzer:innen können mit weniger Anstrengung längere Strecken zurücklegen – auch über die Stadtgrenzen hinaus.
- Barrierefreie Nutzung: Das System wird für Menschen mit eingeschränkter Fitness oder Mobilität zugänglicher.
- Zeitgemäße Mobilität: E-Bikes werden von vielen als die effizienteste Art der urbanen Fortbewegung betrachtet
Ein Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität
Mit S-Bike wird Salzburg eine moderne Bike-Sharing-Lösung erhalten, die sowohl für den Stadtverkehr als auch für Pendler:innen aus dem Umland attraktiv ist. Die klare Zielsetzung: Den öffentlichen Verkehr nachhaltig ergänzen, die „erste“ und „letzte“ Meile abdecken, mehr Menschen aufs Rad bringen, den Umwelt- und Klimaschutz vorantreiben und den öffentlichen Verkehr nachhaltig ergänzen.