Neue Stadtteilwerkstatt Itzling

Anlaufstelle für Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und Beteiligung

Die neue Stadtteilwerkstatt in Itzling.

Die Stadtteilwerkstatt Itzling vernetzt Bewohner:innen, Stadtverwaltung, Forschung und Wirtschaft, greift Ideen auf und begleitet konkrete Projekte für einen lebenswerteren Stadtteil. In Itzling leben rund 8.000 Menschen. In den kommenden Jahren stehen wichtige Veränderungen an. Die Stadtteilwerkstatt in der Goethesiedlung begleitet diesen Wandel und bezieht die Bewohner:innen von Anfang an mit ein.

Termine

Die Stadtteilwerkstatt Itzling öffnet regelmäßig ihre Türen. Bewohner:innen können sich über Angebote informieren, Fragen stellen und eigene Ideen einbringen.
Im Herbst stehen Energie und Mobilität im Fokus.

  • Do, 12. November: Energiesparen im Haushalt: Praktische Tipps und Informationen zum Energiesparen mit der Energieberatung der Stadtteilwerkstatt.
  • Di, 17. November: Photovoltaik & Speicher: Informationen zu Photovoltaikanlagen und Stromspeichern mit der Energieberatung Salzburg.
  • Di, 24. November: Neuerungen bei Energiegemeinschaften: Aktuelle Informationen und Entwicklungen rund um Energiegemeinschaften mit Fachleuten des SIR und von EG-Austria.

Tag der offenen Tür am 20. November

Am Freitag, 20. November 2026, von 10 bis 18 Uhr, lädt die Stadtteilwerkstatt zum Tag der offenen Tür ein. Besucher:innen können das Team kennenlernen, sich über die Aufgaben und Angebote informieren und einen Einblick in das geplante Veranstaltungsprogramm erhalten.

Stadtteilwerkstatt Itzling, Reimsstraße 10

  • Dienstag: 14 bis 16 Uhr
  • Mittwoch: 14 bis 16 Uhr
  • Donnerstag: 9 bis 12 Uhr

Zentrale Aufgaben der Stadtteilwerkstatt Itzling

Bringen Sie Ihre Ideen und Anliegen ein und gestalten Sie die Entwicklung ihres Stadtteils aktiv mit.
  • Vernetzen und informieren

Die Stadtteilwerkstatt ist Anlaufstelle für Fragen zu Energie, Mobilität, Bauen und Wohnen sowie nachhaltiger Stadtentwicklung. Sie vermittelt Informationen, stellt Kontakte her und fördert die Zusammenarbeit zwischen Bewohner:innen, Stadtverwaltung und weiteren Beteiligten.

  • Beteiligung ermöglichen und Projekte begleiten

Bewohner:innen können ihre Ideen und Anliegen in die Stadtteilentwicklung einbringen. Gespräche und Befragungen helfen, ihre Bedürfnisse frühzeitig in Planungen einzubeziehen. Die Sozialplanung der Stadt Salzburg berücksichtigt dabei auch soziale Bedürfnisse und die Infrastruktur vor Ort.

  • Wissen sammeln und weitergeben

Erfahrungen aus der Stadtteilentwicklung werden ausgewertet, um erfolgreiche Maßnahmen und Beteiligungsformate zu dokumentieren. Daraus sollen Leitfäden entstehen, die auch anderen Stadtteilen und Städten zugutekommen.

  • Digitale Unterstützung durch iSPACE plus

Die iSPACE plus GmbH entwickelt eine zentrale Datenplattform, die Planungsgrundlagen bündelt. Digitale Zwillinge von Gebäuden und städtebaulichen Projekten veranschaulichen Entwicklungsmöglichkeiten und unterstützen fundierte Entscheidungen sowie die gemeinsame Planung nachhaltiger Lösungen.

  • Fachleute für nachhaltige Stadtteilentwicklung

Projektleiter Harald Kienzl und Mitarbeiterin Corinna Weuste bringen ihre Kompetenzen in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und soziale Stadtteilentwicklung ein.

Bundesförderung für innovative Stadtentwicklung

Die Stadtteilwerkstatt Itzling ist Teil des vom Bund geförderten Stadtentwicklungsprojekts „Quartiershub Itzling – Innovationslabor zur Entwicklung Quartiershub Salzburg Itzling“. Es wurde im Rahmen des Förderprogramms „Technologien und Innovationen für die Klimaneutrale Stadt“ österreichweit als eines von nur drei Projekten ausgewählt. Die Förderung erfolgt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Das Projekt soll neue Formen der Zusammenarbeit und nachhaltigen Stadtentwicklung erproben. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Lösungen sollen auch für andere Stadtteile und Städte nutzbar gemacht werden.

  • Förderbare Gesamtkosten: rund 1,69 Millionen Euro 
  • Bundesförderung: 85 Prozent
  • Eigenanteil der Stadt Salzburg: rund 167.000 Euro
  • Projektlaufzeit: Juni 2026 bis Mai 2031

Salzburg als Pionierstadt auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt
Die Stadt Salzburg ist seit 2024 eine von zehn österreichischen Pioniergroßstädten. Damit verfolgt sie das Ziel, Klimaschutz als Querschnittsthema in der Stadtverwaltung zu verankern.
Ein interdisziplinäres Team arbeitet ämterübergreifend an Projekten, Maßnahmen und Grundlagen für eine klimaneutrale Stadtentwicklung.
Die Stadtteilwerkstatt Itzling ist ein konkretes Beispiel dafür, wie diese Ziele gemeinsam mit den Menschen vor Ort umgesetzt werden können.
Begleitet wird Salzburg auf diesem Weg vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie vom Klima- und Energiefonds.