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Linie 9: Obus-Erschließung nach Taxham wird ausgebaut

Stadt investiert 2,8 Mio in neue Linie durch die Siezenheimerstraße
 
Fr, 29. Jänner 2016

Der Salzburger Stadtteil Taxham wird heuer mit einer zweiten Obuslinie an das Stadtzentrum angebunden. Einen entsprechenden Amtsbericht legt Bürgermeister Heinz Schaden für die Beratung und Beschlussfassung im Stadtsenat am kommenden Montag vor. Die Kosten für den Bau der Oberleitung betragen 2,8 Mio Euro, zusätzlich kauft die Stadt um 2,4 Mio Euro drei Gelenks-Obusse. „Wir fördern damit die umweltfreundliche Mobilität und binden Taxham besser ans Stadtzentrum an“ – erklärt Schaden.

Die neue Obuslinie 9 wird ab dem Fahrplanwechsel im heurigen Spätherbst auf der Strecke Taxham – Zentrum – Justizgebäude verkehren. In Taxham wird die neue Obuslinie die Route Siezenheimerstraße – Otto-von-Lilienthal-Straße – Etrichstraße bedienen und so die bestehende Obuslinie 1 durch die Klesheimer Allee zum Europark ergänzen. Morgens wird es auch direkte Fahrten bis zum Kommunalfriedhof geben und damit auch die Verbindung Friedhof – Zentrum – Aiglhof verstärkt. Die bestehende Buslinie 20 (Nonntal – Europark) wird nach der Umstellung auf Obusbetrieb eingestellt.

Die Kosten für den Bau der neuen Oberleitung entlang der Etrichstraße, Otto-von-Lilienthal-Straße und Siezenheimerstraße werden von der Salzburg AG auf 2,8 Mio Euro geschätzt und von der Stadt Salzburg übernommen. Die Mittel dafür sind im laufenden außerordentlichen Haushalt budgetiert. Für den laufenden Betrieb ist ein Finanzbedarf von jährlich 290.000 Euro nötig, die neue Obuslinie erbringt dafür zumindest 243.000 „Fahrplankilometer“. Die Finanzierungsvereinbarung wird auf eine Laufzeit von 18 Jahren geschlossen. Weil aber die jetzige Dieselbus-Linie 20 für die Stadt einen mehr als doppelt so hohen Betriebskostenzuschuss erfordert, wird sich die Investition in den Oberleitungsbau für die Stadt mehr als amortisieren.

Gleichzeitig finanziert die Stadt Salzburg den Ankauf von drei neuen Gelenks-Obussen. Die Stadt Salzburg hat sich im Parteienübereinkommen 2014 bis 2019 darauf festgelegt, maximal 50 Prozent des jährlichen Gewinns der Salzburg AG als Dividende zu entnehmen. Nachdem für das Geschäftsjahr 2014 auf Wunsch des Landes 75 Prozent des Gewinns ausgezahlt wurden, wird die Stadt die so entstandenen Mehreinnahmen re-investieren. Die drei Gelenks-Obusse kosten 2,4 Mio Euro, ein entsprechender Beschluss wurde bereits im letzten Stadtsenat gefasst.


www.stadt-salzburg.at
Stand: 29.1.2016, Johannes Greifeneder