Linie 17 NEU: Fahrgastzahlen nach Umstellung deutlich gestiegen

Die Zusammenlegung der bisherigen Linien 17 und 18 sowie die Verlängerung der Linie 17 von der Messe bis zu den Ursulinen werden gut angenommen. Im März 2026 – dem ersten vollen Monat nach der Umstellung – wurden auf der Linie 17 rund 35.000 Einsteiger:innen gezählt. An Werktagen nutzen im Schnitt über 1.000 Fahrgäste täglich das Angebot. Vor der Umstellung lagen die Fahrgastzahlen der beiden Linien gemeinsam bei rund 500 Fahrgästen pro Tag.
Mit der neuen Linienführung ist eine weitere durchgehende Nord–Süd-Verbindung entstanden. Dabei bleibt die wichtige direkte Verbindung von der Messe in die Innenstadt erhalten. Der aktuelle 30-Minuten-Takt sorgt für Verlässlichkeit im Alltag, zudem wurden neue Gebiete wie die Rennbahnsiedlung an den öffentlichen Verkehr angebunden.
Gerade für die Rennbahnsiedlung, aber auch für viele Schüler:innen bringt die Linie 17 spürbare Verbesserungen. Darüber hinaus wird mit der neuen Führung auch die Anbindung an die S-Bahn in Aigen gezielt auf den Takt abgestimmt.
Verkehrsstadträtin Anna Schiester betont: „Öffis müssen im Alltag funktionieren. Mit der Linie 17 ist uns das jetzt ein gutes Stück besser gelungen. Wir haben bestehende Verbindungen besser aufeinander abgestimmt und Synergien genutzt – so ist eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung entstanden, mit direkten Wegen von der Messe in die Innenstadt – besonders attraktiv auch für Besucher:innen der Stadt und Messegäste – und besseren Anbindungen für viele Menschen, gerade auch in der Rennbahnsiedlung und für Schülerinnen und Schüler. Dass die Fahrgastzahlen so deutlich steigen, zeigt, dass wir am richtigen Weg sind.“
„Die Zusammenlegung der Linie 17 und der Linie 18 zur neuen Linie 17 mit der Anbindung des Bahnhofes Aigen und der Schule der Ursulinen ist ein Musterbeispiel. Das neue Angebot ist für viele Nutzer maßgeschneidert und wird bereits sehr gut angenommen. Ich selbst bin überzeugt davon, dass die Fahrgastzahlen in Zukunft weiter steigen werden. Fachlich gesehen dauert es bis zu 3 Jahre, bis sich ein Angebot völlig etabliert hat. Es braucht neben dem fachlichen Wissen auch den notwendigen Mut, um neue Angebote ins Leben zu rufen. Das ist hier perfekt gelungen“, zeigt sich Albus Salzburg Geschäftsführer Hermann Häckl erfreut. „Das Prinzip ist immer: es muss den Fischen, sprich Fahrgästen, schmecken und nicht dem Fischer“, ergänzt Häckl.
Die Ergebnisse und Erfahrungen fließen in die weitere Planung des Busnetzes ein. Im Rahmen der Liniennetzreform wird das Ziel eines übersichtlichen und leistungsfähigen Angebots konsequent weiterverfolgt.
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