Ausbau von Trinkwasserbrunnen in Salzburgs Grünanlagen wird weiter vorangetrieben

Stadträtin Andrea Brandner
Der Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser gewinnt insbesondere in den Sommermonaten zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wurde im Arbeitsübereinkommen 2024-2029 die Prüfung sowie der mögliche Ausbau von Trinkwasserstellen in Grünanlagen und auf Spielplätzen festgelegt.
Stadträtin Andrea Brandner informiert über den aktuellen Stand der Umsetzung: "Gerade in Zeiten steigender Temperaturen ist es wichtig, dass die Salzburgerinnen und Salzburger im öffentlichen Raum Zugang zu Trinkwasser haben. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität, zur Gesundheit und auch zum Klimaschutz."
Umfassende Standortanalyse als Grundlage
Im Zuge einer umfassenden Prüfung wurden sämtliche Grünanlagen und Spielplätze anhand klar definierter Kriterien bewertet. Berücksichtigt wurden dabei insbesondere:
- die technische Machbarkeit (z. B. Leitungsverläufe, Grundeigentum, Oberflächenbeschaffenheit)
- der konkrete Bedarf vor Ort (Größe, Nutzung und Lage der Flächen)
Auf Basis dieser Analyse wurde eine Prioritätenliste mit insgesamt 61 zusätzlich bewerteten Standorten erstellt:
- Priorität A: 14 Standorte mit hohem bzw. mittlerem Bedarf und guter bis mittlerer Umsetzbarkeit
- Priorität B: 23 Standorte mit mittlerem Bedarf, jedoch eingeschränkter technischer Machbarkeit
- Priorität C: 24 Standorte mit geringem Bedarf
Kontinuierlicher Ausbau bereits im Gange
Der Ausbau der Trinkwasserbrunnen wurde in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben. Aktuell stehen bereits an 28 von insgesamt 89 Standorten Trinkwasserbrunnen zur Verfügung.
- 2024: 3 neue Brunnen
- 2025: 4 neue Brunnen
Weitere Umsetzung geplant
Für die kommenden Jahre ist ein gezielter Ausbau vorgesehen:
- Bis Ende 2026:Fünf Standorte, darunter der Spielpark Süd am Frohnburgweg, die Fußballwiese Itzling in der Goethesiedlung sowie der Baron-Schwarz-Park, sollen mit neuen Trinkwasserbrunnen ausgestattet werden.
- Ab 2027: Weitere zwölf Standorte - etwa bei den Spielplätzen Leonhard-von Keutschach-Straße, Hüttenbergstraße, Salzachsee Süd oder beim Skatepark CAGE an der Alpenstraße - sind in Planung. Dafür sind ab 2027 jährlich 50.000 Euro im mittelfristigen Finanzrahmen vorgesehen.
"Wir gehen hier strukturiert und verantwortungsvoll vor. Dort, wo Bedarf und technische Umsetzbarkeit zusammentreffen, setzen wir rasch um. Gleichzeitig behalten wir auch langfristig weitere Standorte im Blick", so Brandner.
"Mit dem weiteren Ausbau der Trinkwasserinfrastruktur setzten die Stadtgärten einen wichtigen Schritt in Richtung einer klimafitten und lebenswerten Stadt und stärken zugleich die Aufenthaltsqualität in den öffentlichen Grünflächen," so Amtsleiter Christian Stadler.
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