Regionalverband Salzburg Stadt und Umgebungsgemeinden beschließt neues Regionalprogramm

v.l.: Bgm. Herbert Schober (Grödig), Bgm. Robert Bimminger (Eugendorf), Stadträtin Anna Schiester (Stadt Salzburg), Bgm. Alois Mühlbacher (Anthering), Bgm.in Gabriella Gehmacher-Leitner (Anif), Bgm. Bernhard Auinger, (Stadt Salzburg), Geschäftsführerin Katharina Anna Maria Silberbauer (RVS Stadt Salzburg), Bgm. Andreas Hasenöhrl (Wals-Siezenheim), Bgm. Martin Panzer (Großgmain), Bgm. Matthias Herbst (Elsbethen)
Der Regionalverband Salzburg Stadt und Umgebungsgemeinden (RVS) umfasst die Stadt Salzburg und die zehn Umlandgemeinden Anif, Anthering, Bergheim, Elixhausen, Elsbethen, Eugendorf, Grödig, Großgmain, Hallwang und Wals-Siezenheim, welche als Kernregion des Salzburger Zentralraumes die Aufgabe der kooperativen Gestaltung einer räumlichen Entwicklung übernommen haben.
Regionalprogramm beschlossen
Das Regionalprogramm des Verbands wird seit 2024 gemäß den Vorgaben des Salzburger Raumordnungsgesetzes (ROG) und den Landesplanungen vom Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR GmbH) überarbeitet und wurde nun kürzlich in der Regionalverbandssitzung im Schloss Mirabell beschlossen.
Im Regionalprogramm werden unter anderem Schwerpunkte und Zielsetzungen im Bereich der regionalen Wirtschaftsentwicklung (inkl. geförderter Wohnbau), Siedlungsentwicklung Freiraumentwicklung, Mobilitätsentwicklung, sowie in der Umwelt- und Energieversorgung definiert. Einzigartig im Regionalprogramm Salzburg Stadt und Umgebungsgemeinden ist die gemeinsam abgestimmte Festlegung eines regionalen Grüngürtels zur langfristigen Erhaltung und Sicherung natürlicher und naturnaher Lebensräume in der Kernregion des Salzburger Zentralraumes. Der zeitliche Planungshorizont des Regionalprogramms beträgt rund 15 Jahre.
Bürgermeister Bernhard Auinger dazu: „Der Regionalverband hat stets die gesamte Region im Blick – nicht die einzelnen Gemeinden für sich. Diese übergeordnete Perspektive ist entscheidend, um langfristige Entwicklungen sinnvoll zu steuern und gemeinsame Ziele konsequent zu verfolgen. Das nun beschlossene Regionalprogramm zeigt, wie gut dieser Ansatz funktioniert: Wir betrachten den Zentralraum als zusammenhängenden Lebens- und Wirtschaftsraum und schaffen damit die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der nächsten 15 Jahre. Ich bin sehr froh, dass wir in enger Abstimmung aller Gemeinden eine wirklich gute, gemeinsame Lösung gefunden haben. Sie stärkt die Region als Ganzes und setzt ein klares Zeichen für verantwortungsvolle Raumplanung im Salzburger Zentralraum.“
Die öffentliche Auflage des Regionalprogramms soll noch im 2. Quartal 2026 erfolgen.
Info-Z / RVS