Makartplatz: Baustelle startet am 1. September
Das Kanal- und Leitungsnetz wird erneuertDie Bauarbeiten beginnen am 1. September 2026 in der Schwarzstraße und in der Josef-Friedrich-Hummel-Straße. Ab Anfang 2027 folgen planmäßig die Arbeiten am Makartplatz, ab Anfang 2028 in der Dreifaltigkeitsgasse.
Der Abschluss des Gesamtprojekts ist für Juli 2029 vorgesehen. Die betroffenen Straßenabschnitte werden jeweils nach Abschluss der einzelnen Bauphasen instandgesetzt.
„Unter dem Makartplatz und den angrenzenden Straßen liegen Kanäle und Leitungen, die teilweise in den 1880ern verlegt wurden. Die zerbröseln. Gemeinsam mit der Salzburg AG erneuern wir die Infrastruktur, ohne die eine Stadt nicht funktionieren kann. Auch in Zeiten knapper Budgets muss man in die Daseinsvorsorge investieren. Die Baustelle ist so organisiert, dass der Verkehr trotz der beengten Platzverhältnisse immer durchkommt. Die abschließende Wiederherstellung der Oberfläche wird Verbesserungen bringen, wie etwa bei den Bushaltestellen, mehr Bäume, Sitzgelegenheiten und bessere Entwässerung bei Starkregen“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.
Für die Zu- und Abfahrten sowie die Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs wurde ein eigenes Verkehrsführungskonzept ausgearbeitet. Die Versorgung mit Wärme, Wasser, Strom und Telekommunikation soll während der Bauzeit durch provisorische Leitungen und direkte Umschlüsse sichergestellt bleiben.
Der Zugang zu den Gebäuden ist grundsätzlich weiterhin möglich. Zufahrten können abhängig vom jeweiligen Bauabschnitt zeitweise eingeschränkt sein. Notwendige Umleitungen werden entsprechend beschildert.
Kanäle teilweise mehr als 100 Jahre alt
Die bestehenden Kanalanlagen im Projektgebiet wurden zwischen 1881 und 1950 errichtet und befinden sich großteils in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Im Zuge des Projekts werden der bestehende Mischwasserkanal erneuert und neue Regenwasserkanäle gebaut.
Durch das neue Trennsystem können Abwässer und stärker verunreinigtes Niederschlagswasser weiterhin zur Kläranlage geleitet werden. Weniger belastetes Regenwasser wird künftig getrennt abgeführt. Das entlastet die Kläranlage und das städtische Kanalnetz. Gleichzeitig sinkt bei Starkregen das Risiko von Überlastungen und Überflutungen.
Neben den Kanälen werden auch Wasser-, Fernwärme-, Gas-, Strom- und Telekommunikationsleitungen erneuert oder erweitert. Insgesamt fließen rund neun Millionen Euro in das gemeinsame Infrastrukturprojekt der Stadt Salzburg und der Salzburg AG.
Rund 40 Interessierte besuchten den Info-Abend zur Infrastrukturerneuerung am Makartplatz
Einen Monat vor Baustellenstart gab es einen Informationsabend zum Bauvorhaben im Schloss Mirabell. Rund 40 Interessierte nutzten die Gelegenheit am Dienstagabend, 4. August 2026, und erkundigten sich über die bevorstehende Infrastrukturerneuerung im Bereich des Makartplatzes.
Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl sowie Experten der Stadt Salzburg, der Salzburg Netz GmbH und der beteiligten Planungs- und Baufirmen stellten das Projekt, den geplanten Bauablauf und die voraussichtlichen Auswirkungen vor.
Im Anschluss an die Präsentation nutzten viele Besucher:innen die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt mit den zuständigen Fachleuten zu besprechen.
Laufende Informationen per Newsletter
Aufgrund der mehrjährigen Bauzeit und der zahlreichen Bauabschnitte informiert die Stadt Salzburg regelmäßig über den Baufortschritt, bevorstehende Arbeiten, Zufahrtsmöglichkeiten und mögliche Einschränkungen. Die Anmeldung zum Baustellen-Newsletter ist unter www.stadt-salzburg.at/newsletter möglich. Fragen zum Projekt können direkt an den Projektkoordinator an baustelle.makartplatz@stadt-salzburg.at gerichtet werden.
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