Salzburg verbinden: Stadt startet frühzeitig Kommunikation zum Sondernetzplan rund um die Neutorsperre
Ab 14. September neue Linienführungen im Busverkehr – Orientierung bereits knapp drei Monate vor Inkrafttreten
Salzburg bereitet sich auf die Neutorsperre vor – Sondernetzplan der Busse vorgestellt
Die Stadt Salzburg startet gemeinsam mit den Salzburg Linien bereits knapp drei Monate vor Inkrafttreten die Kommunikation zum neuen Sondernetzplan rund um die Neutorsperre.
Ab Montag, 14. September 2026, kommt es aufgrund der baustellenbedingten Sperre des Neutors im Bereich des Festspielbezirks zu Anpassungen im Busverkehr, geänderten Linienführungen und teilweise neuen Abfahrtszeiten. Ziel der frühen Information ist es, Pendler:innen, Fahrgästen, Bewohner:innen sowie Betrieben ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben und frühzeitig Orientierung zu schaffen.
Planungsstadträtin Anna Schiester: „Wir sind gut vorbereitet, aber die Neutorsperre wird für viele Menschen eine Umstellung. Weil durch das Neutor während der Sperre niemand durchkommt – auch der öffentliche Verkehr nicht –, braucht es neue Linienführungen, Umleitungen und teilweise geänderte Fahrzeiten. Wichtig ist: Jeder wird sein Ziel erreichen, manchmal aber auf einem anderen Weg. Deshalb informieren wir den ganzen Sommer über und auch während der Baustellenzeit laufend, verständlich und so früh wie möglich. Die Abstimmung zwischen Verkehrsplanung und Salzburg Linien funktioniert sehr gut. Wenn alle ein Stück mithelfen, schaffen wir diese herausfordernde Phase gemeinsam.“
Reinhard Gasser, Geschäftsführer Salzburg Linien: „Ein Sondernetzplan dieser Größenordnung bedeutet eine große organisatorische Anpassung. Unser Ziel ist es, den öffentlichen Verkehr trotz Neutorsperre verlässlich aufrechtzuerhalten und den Fahrgästen möglichst gute Orientierung zu bieten.“
Die Anpassungen sind Teil der Linie „Salzburg verbinden“. Ziel ist es, Salzburg auch während der intensiven Baustellenphase möglichst gut erreichbar und beweglich zu halten. Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Verlässlichkeit und attraktive Alternativen zum Pkw.
Die fünf wichtigsten Änderungen auf einen Blick
- Start des Sondernetzplans ab Montag, 14. September 2026
- Linien 1, 8, 10 und 22 werden großräumig über Mülln umgeleitet
- Teilweise geänderte Fahrzeiten und neue Linienführungen
- Neue Verstärkerlinie 10E sorgt für zusätzliche Kapazitäten in Maxglan
- Laufende Echtzeitinformationen über SalzburgMobil-App, Haltestellenmonitore und Online-Auskunftssysteme
Welche Linien sind betroffen?
Besonders betroffen sind die Linien 1, 8, 10 und 22, die aufgrund der Neutorsperre großräumig über die Müllner Hauptstraße umgeleitet werden. Entlang der Umleitungsstrecke werden Haltestellen weiterhin bedient.
Ergänzend dazu verkehrt die neue Verstärkerlinie 10E vom Hans-Schmid-Platz über Maxglaner Hauptstraße, Reichenhaller Straße, Aiglhofstraße und Innsbrucker Bundesstraße im Uhrzeigersinn und sorgt für zusätzliche Kapazitäten im betroffenen Bereich.
Detaillierte Linienführungen, Fahrzeiten und Karten stehen laufend digital über SalzburgMobil, Salzburg Linien, den Verkehrsverbund sowie „Salzburg verbinden“ zur Verfügung.
Was bleibt gleich?
Trotz Baustellenphase bleibt Salzburg weiterhin gut erreichbar:
- wichtige Ziele in Stadt und Altstadt bleiben mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar
- zentrale Umsteigepunkte wie Franz-Hanusch-Platz und Hauptbahnhof bleiben wichtige Mobilitätsdrehscheiben
- entlang der Umleitungsstrecken werden Haltestellen weiterhin bedient
- Änderungen werden laufend digital sowie direkt an den Haltestellen kommuniziert
Zahlen, Daten und Fakten (Platzhalter Salzburg Linien)
Der Sondernetzplan zählt zu den größten temporären Anpassungen im Salzburger Busverkehr der vergangenen Jahre.
- es sind vier Stadtlinien mit acht Ästen betroffen; Auswirkungen durch Umleitungsverkehr auf das gesamte Netz – insbesondere Mülln, Aiglhof, Lehen, Liefering
- täglich 726 Fahrten im betroffenen Bereich
- mehr als zehn Mitarbeiter:innen in Planung und Betrieb eingebunden
Umsteiger:innen-Ticket „Salzburg verbinden“ geplant
Für die Zeit der Neutorsperre ist zusätzlich ein attraktives Umsteiger:innen-Ticket „Salzburg verbinden“ geplant. Es soll insbesondere Pendler:innen und regelmäßigen Nutzer:innen des Individualverkehrs den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr erleichtern. Die konkreten Rahmenbedingungen werden im Sommer 2026 gemeinsam mit Salzburger Verkehrsverbund und Salzburg Linien vorgestellt.
Gemeinsam helfen, zusätzlichen Stau zu vermeiden
Um zusätzliche Verkehrsbelastungen möglichst gering zu halten, empfehlen die Expert:innen bereits jetzt:
- unnötige Pkw-Fahrten zu vermeiden
- notwendige Wege zu bündeln
- Fahrgemeinschaften zu bilden
- verstärkt auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen
- kurze Wege möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen
Frühzeitig informieren lohnt sich
Aktuelle Informationen finden sich laufend:
- in der SalzburgMobil-App
- auf den Monitoren an den Haltestellen
- unter salzburg-linien.at und salzburg-verkehr.at
- sowie gebündelt über „Salzburg verbinden“
Salzburg verbinden bedeutet in dieser Phase vor allem eines: frühzeitig informieren, Orientierung geben und gemeinsam dafür sorgen, dass Salzburg trotz Baustellen beweglich bleibt.

Gut vorbereitet: Der neue Sondernetzplan informiert frühzeitig über die künftigen Buslinien und Verkehrsführungen ab 14. September 2026 und schafft Orientierung für Fahrgäste und Pendler:innen.
Höfferer Jochen MA